Simones Anus

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Simones Anus

Simones Anus

Anita Isiris

Bald darauf sassen die beiden am kleinen Fluss, der sich in Mäandern durch die Felder schlängelte und freuten sich an den verschiedenen Grüntönen der Maisfelder und Bäume, die den Fluss säumten. Nicht weit hinter ihnen lag das Atelier, ein einfacher Holzschuppen, den sie vor Jahren mühevoll mit Eierkartons und Glaswolle isoliert hatten, um Thies' Kunstwerken ein würdiges Zuhause zu bieten.

Thies liess es sich offensichtlich schmecken und Simone konstatierte sehr wohl seine Blicke, die immer wieder ihren Hals, ihren Busen und ihre Schenkel streiften. Künstlerblicke halt. Gesprächig war Thies noch nie gewesen, aber seine Zuneigung zu Simone war trotzdem offenkundig. Er hatte sie auf ganz eigene Weise in sein Herz geschlossen. Wegen der Wärme tropfte die Hummerpaste auf Simones Baumwoll-Shorts, und sie zog sie kurzerhand aus. Thies hatte sie ja schon oft nackt gesehen, und wie sie wusste, hatte er ganz allgemein ein entspanntes Verhältnis zu Frauen. In der Mittagspause würde der Spazierweg hinter ihnen leer bleiben, und Simone unternahm einen weiteren Versuch, Thies zu reizen, indem sie ihm ihren nackten Po zuwandte, zum Fluss ging, sich neckisch bückte und die Hose auswusch. Thies' Blick blieb an ihrem runden Hintern hängen, und versonnen betrachtete er ihr süsses Pfläumchen, das sie ihm nun offenbarte. Thies leckte sich die Lippen. In ihm brodelte es. Aus unerfindlichen Gründen drangen seine Gefühle aber nicht aus ihm heraus; sein Schwanz blieb taub und blind für Simones Schönheit.

Kurz darauf setzte sie sich neben ihn, lächelte ihn an und fuhr ihm durchs Haar. „Künstler, Du“, sagte sie zu ihm, drehte sich auf den Bauch und spürte unter sich die angenehm warme Erde und das kitzlige Gras. Thies legte sich neben sie und betrachtete verträumt ihre Kurven. Für ihn war eine Frau ein Gesamtkunstwerk, zweifellos, wenngleich er sich mit Berührungen schwer tat. Was ihn berührte, war sein Malpinsel, und Simone ahnte ja nicht, was dieser Pinsel in Thies' Händen schon alles angerichtet hatte. Thies' Atelier hatte einen doppelten Boden. Vordergründig waren da diese schweren Bilder in den dunklen Tönen. Gut hinter Leintüchern versteckt hingegen, befand sich eine Parallelgalerie. Diese Malereien waren explizit und stellten allesamt Simone dar.

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