Sirie

oder die Hexe vom Straßenrand

6 22-34 Minuten 0 Kommentare

.. da habe ich also die richtige Wahl getroffen, als ich dir erlaubte, mit mir zu reisen", stellte sie in größter Selbstverständlichkeit fest.
Er nickte grinsend, und zog sie noch einmal fest an sich. Sirie schnurrte zufrieden wie ein junges Kätzchen, als er ihr den Rücken bis zum Hintern hinunter massierte.
Noch keine zwei Stunden waren vergangen, seit er sie aufgenommen hatte. Doch sie war ihm seltsam vertraut...
So verharrten sie in wortloser Umarmung bis zum Sonnenuntergang.
Erst als der gelbe Planet im Meer versunken war, und der Wind langsam kühl wurde, trennte sich das merkwürdige Paar. Eine feine Gänsehaut ließ Sirie wohlig schauern.
Der Sternenhimmel jedoch, war zu schön, um ihn in dieser Nacht allein zu lassen. So beschlossen sie, das Schlafzeug auf das Dach des Busses zu schaffen, um unterm Sternenzelt zu träumen. Er klappte also die Steigtritte aus und ließ Sirie den Vortritt. Schließlich war er ein Genießer.
Mit wissendem Grinsen stieg das Hexlein in katzenhafter Langsamkeit voran. Stolz spürte sie die streichelnden Blicke, die sich unter ihren ledernen Rock tasteten. Ein kastanienrotes Fellchen bot sich darunter seinem Blick.
Langsam ließ Sirie sich aufs Dach gleiten, nur um sich sofort in die Decken des vorbereiteten Lagers zu graben. Als er oben anlangte, schaute nur noch ihr roter Schopf heraus. Wieder zeigte sie ihr unvergleichliches Lächeln. Einladend öffneten sich die Decken. Gerade so weit, dass er hinein schlüpfen konnte. Ihre Kleider lagen schon verstreut auf dem Blech.
Gleich einer griechischen Göttinnenstatue, schimmerte Sirie im sanften Mondlicht. Ihre runden Brüste strafften sich bei jeder Bewegung. Rosige Knöpfchen wölbten sich schroff aus ihrer Mitte. Sie waren von zahlreichen sprenkelnden Satelliten umspielt.
Wie die Flügel eines schweren Tores, öffneten sich ihre knackigen Schenkel. Seine Hand fuhr sogleich kosend in den tropisch warmen Garten ihres buschigen Schoßes.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 5609

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben