Er hatte wahrlich nichts dagegen. Der ausgelaugte "Trucker" hatte gewaltigen Appetit auf ein deftiges Mittagessen. Anschließend vielleicht ein kleines Schläfchen zum Klang des Meeresrauschens.
Gleich hinter der Grenzstation führte ein schmaler Weg zum Strand einer verträumten kleinen Bucht.
Der Motor war gerade abgestellt, da bemerkte Sirie ihre plötzliche Lust auf fangfrischen Fisch. Kaum hatte sie es ausgesprochen, da glitt sie auch schon aus der Tür. Samt ihrem engen Kleid sah er die Schöne im Meer verschwinden. Einen Atemzug später war sie auch schon untergetaucht...
Sie tauchte gar nicht mehr auf. Bei einem gewöhnlichen Mädchen hätte er sich ernstliche Sorgen gemacht. Bei Sirie aber, war Paul inzwischen an Wunder gewöhnt. Er suchte lässig nach trockenem Treibholz, um ein kleines Strandfeuer zu entfachen. Draußen in der Bucht jagte ein geschmeidiger Delphin, was in dieser Gegend einigermaßen seltsam war.
Paul stellte derweil Teller und Geschirr bereit, und warf ein paar Kartoffeln ins knisternde Feuer. Dazu röstete er seelenruhig altes Brot über den Flammen, während er die geschickte Jägerin in der Ferne beobachtete.
Sie hatte einen großen Fisch zwischen den Zähnen.
Paul legte Feuerholz nach, denn bald würde es etwas zu Essen geben.
Dann landete, in hohem Bogen, ein gewaltiger Seehecht auf dem Strand. Seine Kehle war sauber durchbissen.
Nicht lange danach schoß auch Sirie aus den Fluten. Heftig schüttelte sie das Wasser aus dem roten Igel. Das nasse Kleid formte verlockend jede Rundung ihres Leibes nach. Paul konnte kaum noch ans Essen denken. Sirie fraß mit lustvoller Gier...
Mit nahezu schmerzenden Bäuchen streckten sie sich schließlich auf der Decke, und lauschten dem Klang des Meeres. Für anstrengenden Sex waren sie jetzt viel zu träge.
Sirie
oder die Hexe vom Straßenrand
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Sirie
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