Ich sorge dafür, dass sie auch was davon haben!“ Jetzt lächelte Barbara. „Oh Nein, Sophie! Ich sage dir, was passieren wird. Entweder du gehst auf meinen Vorschlag ein, oder ich verpetze dich bei der Schulleitung. Du hast also die freie Auswahl, für was du dich entscheiden willst!“ In Sophies Kopf keimten Überlegungen auf, die eine etwaige Strafe seitens ihrer Lehrerin betrafen. <Okay, sie kann mich nachsitzen lassen, oder mir Strafarbeiten reindrücken! Vielleicht muss ich mich auch bei Asi-Chantal entschuldigen, aber das wäre auch noch besser, als vor dem Abi rauszufliegen! Was soll mir denn schon groß passieren?>
„Okay, Frau Schöller! Sagen sie mir, wie ihr Vorschlag aussieht!“ Das selbstbewusste Mädchen lehnte sich entspannt zurück, obwohl dies offensichtlich gespielt war. Sophie spürte nämlich eine zunehmende Nervosität, was die anstehende Strafe betraf. <Dieser komischen Frau Schöller konnte man überhaupt nicht trauen!> Das sonst so souverän auftretende Mädchen nahm eine aufrechte Haltung ein. Sophies Hintern zwang sie dazu, da dieser Körperteil mit einem Mal zu kribbeln begann. Sophies Bedenken wuchsen mit jeder Sekunde, während Frau Schöller die sich zuspitzende Situation auskostete. „Hör mir gut zu, Sophie! Du solltest endlich lernen, was Höflichkeit bedeutet. Dein Verhalten Chantal gegenüber ist nicht tolerierbar und ich finde, dass es an der Zeit ist, dir eine Lektion zu erteilen! Ich sage dir nun, was ich mir ausgedacht habe: Du wirst in Chantals Beisein von mir übers Knie gelegt werden. Oh ja, meine Liebe, es ist allerhöchste Zeit, dass dir der Hintern versohlt wird!“ Sophie zog eine wütende Grimasse. „Was bilden sie sich ein, Frau Schöller? Das können sie gleich vergessen! So etwas ist seit langem verboten, das wissen sie doch ganz genau!“
Barbara wirkte sehr überlegen, als sie Sophies funkelnden Augen keine Beachtung schenkte. Sie erklärte ihr kühl, dass es kaum eine Alternative gab, wenn Sophies Kiffen ein Geheimnis bleiben sollte. „Du kannst gerne ablehnen, aber dann werde ich den Vorfall dem Direktor anzeigen!“ Sophie verlegte sich nun auf einen freundlicheren Sprachgebrauch. Ihr Vater würde toben, da ihm am tadellosen Ruf seiner Tochter gelegen war. Sophie hatte seine Geduld schon zu oft strapaziert, als dass sie dieses Mal keine Konsequenzen fürchten musste. Sophie wollte nicht auf ihr üppiges Taschengeld verzichten, das ihr der Papa ganz sicher gestrichen hätte. „Okay, aber das muss unter uns beiden ablaufen! Ohne Asi-Chantal, dann bin ich mit dieser abartigen Strafe einverstanden!“
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