Sitz der Vernunft

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Sitz der Vernunft

Sitz der Vernunft

Andreas

Ihr Po brannte kaum der Rede wert, wies darüber hinaus eine nur ganz schwache Rosafarbe auf. Nun stand viel mehr auf dem Spiel, da Frau Schöller von einer strengen Züchtigung sprach. Sophie fühlte sich gar nicht wohl, als sie an den Abend dachte. Nachdem sie den Vertrag unterschrieben hatte, zogen sich die Stunden bis zu ihrem Termin endlos hin. Barbara informierte in der Zwischenzeit Chantal, die diese Geschichte kaum glauben konnte. „Aber Frau Schöller, sie können doch Sophie nicht übers Knie legen! Sie wird sie noch anzeigen, und dann bekommen sie wegen mir richtig Ärger!“ Barbara beruhigte das aufgeregte Mädchen. „Nein, nein, Chantal! Sie hat bereits zugestimmt. Sag mir, magst du denn nicht zuschauen, wie ein ungezogenes Mädchen seine Strafe bekommt?“ Nun lächelte die schüchterne, junge Frau. „Na ja, verdient hätte es Sophie ja schon! Sie wird mich danach aber fertig machen! Sophie ist sehr beliebt, während mich keiner leiden kann!“ Barbara erhob ihre Stimme. „Das ist Blödsinn, Chantal! Du bist durchaus beliebt, die anderen trauen sich nur nicht, etwas gegen Sophie zu sagen! Wenn du noch ein einziges Mal so an dir zweifelst, lege ich dich auch übers Knie!“ Dabei lächelte die Lehrerin, aber Chantal traute es ihr doch zu. Das Mädchen stimmte zu, am Abend pünktlich da zu sein, wenn Sophie ihre Strafe antreten soll.

Barbara hatte die Vorbereitungen getroffen, die eine solche Maßnahme erfordern. Die Lehrerin besorgte sich ein stabiles, breites Paddle, dessen Schlagfläche aus Holz gefertigt war. An diesem Donnerstagabend saß sie nun in dem Schulzimmer, das zu Sophies und Chantals Klasse gehörte. Barbara zweifelte kurz, ob ihr Vorhaben richtig sei? Sie kam aber schnell zu der Überzeugung, dass dieser Abend nicht nur für Sophie richtungsweisend sein könnte. Sophie hatte indessen ihre Fassung wiedergewonnen.

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