„Hast du etwas Zeit zum reden, mein lieber "Landsmann"? wurde sie dann ernster.
Natürlich wollte ich da nicht ablehnen. Ich sog ihren Anblick schließlich förmlich in mich auf. Es war der pure Sex, wie sie das Kärtchen wieder in die Arschtasche versenkte. Und wie sie es erst beherrschte, ihre überlangen Beine in Szene zu setzen. Wohl gemerkt, sie trug nur gewöhnliche Jeans. Doch sie konnte die Stelzen übereinander schlagen wie keine Zweite. Und dann die hohen Absätze der Schnürstiefel...
„Sie haben Glück. Dies ist das letzte Abteil. Ich bin durch. Heut Nacht ist nicht viel los. Ein Stündchen könnte ich schon erübrigen. Vielleicht auch zwei, wenn ihre Geschichte spannend genug ist, und einige Unterbrechungen verkraftet.“So ließ ich mich nieder, und folgte ihrem roten Mund. Ich gebe es zu. Ihre lebendige Körpersprache fesselte mich noch mehr. Lange Finger flogen wie Taktstöcke, und spielten immer wieder nervös mit dem goldenen Kreuz zwischen ihren jungen, festen Brüsten. Zwei Knöpfe waren geöffnet. Man konnte gerade die Hügelansätze erkennen. Aber wie zornige Zitronen türmte sich die knappe Handvoll unter dem weißen Stoff.
Julia war auf der Flucht vor ihrem Vater. Der konservative Grundbesitzer verstand einfach nicht, dass sich die Sittengesetze seit den Zeiten der hl. Inquisition geändert hatten.
Seine "kleine Juliana" war nun schon eine ganze Weile volljährig. Vor zwei Jahren, knapp vor ihrem Geburtstag, hatte er sie in eine strenge Klosterschule gesteckt, nachdem er sie mit einem jungen Stallknecht im Heu des sizilianischen Landsitzes erwischt hatte.
Gar fürchterlich hatte er Juliana und ihren Liebhaber mit dem breiten Ledergürtel auseinander getrieben. Und das geschah auch noch ausgerechnet auf dem Höhepunkt ihrer Lust.
Sie hatte den Jungen wirklich geliebt.
„Aber er war ein Feigling“...
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