Diese Ware waren die Frauen in ihrer Rolle als Sklavinnen und tatsächlich musste dieses Rollenspiel für unterwürfige Frauen sehr reizvoll sein – wie sonst war es zu erklären, dass sich so viele Damen darauf einließen?
Nate war immer irritiert von diesem Szenario: Meist waren es Frauen aus finanziell gutgestellten Kreisen, die sich auf der Bühne des BDSM-Clubs zum Kauf anboten - die Mitgliedschaftsgebühr im angeblich exklusivsten Club der Stadt war nämlich happig. Ärztinnen, Anwältinnen, Managerinnen und Intellektuelle mit akademischem Hintergrund staksten mit nuttigen High-Heels, Leggings und transparenten Tops, Ouvert-Dessous und Corsagen, Stilettos und Hot-Pants aus Latex über den Laufsteg, um von den potentiellen Käufern begutachtet zu werden.
Die Damen zeigten ihre Beine und Hüften, ihre Ärsche und ihre Möpse, warfen den Männern Luftküsse entgegen oder ließen sich gar zu obszönen Gesten hinreißen. Die Käufer, ebenso aus besten Kreisen, hielten sich ebenfalls nicht zurück. Sie schauten streng, pfiffen anerkennend und machten den Sklavinnen ordinäre Komplimente. Während sie als Familienväter und Firmenchefs auf gewählte Sprache und angemessenes Verhalten Wert legten und darauf achteten, dass gesellschaftliche Benimmregeln eingehalten wurden, gaben sie nun eine ganz andere Seite ihrer Persönlichkeit preis.
Die Stimmung bei diesen Versteigerungen war sexuell, herb, rau, zügellos und ungehemmt.
Die Damen, die den Ehrgeiz hatten, die höchsten Preise zu erzielen, stellten sich nicht nur der optischen Begutachtung. Es war erstaunlich, wie wenige Sklavinnen sich nach dieser ersten Runde zurückzogen. In der zweiten Runde wurde es nämlich handgreiflich: Genüsslich prüften die Käufer die Ware: Das Gewicht der Brüste, die Glattheit der Haut, die Straffheit der Oberschenkel und die Festigkeit der Arschbacken. So mancher Käufer fasste den Damen ans Kinn und drehte den Kopf der Damen zur Seite, um deren Profil einer eingehenden Prüfung zu unterziehen.
Sklavenmarkt
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