Sklavenmarkt

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Sklavenmarkt

Sklavenmarkt

T. D. Rosari

Nate atmete tief durch. Er hatte das Outfit, dass Bridget in dieser Nacht tragen sollte, bereitgelegt. Seine Hände schwitzen und er fühlte jene Unruhe, die ihn immer überkam, wenn er seiner Frau Bridget beim Brechen von Tabus helfen sollte.
„Ich will mich endlich wieder einmal so richtig spüren!“
Das waren Bridgets Worte gewesen. Nate wusste, was diese Worte bedeuteten: Bridget wollte sich entfalten, aus ihrer eigenen Haut heraus, was Neues erleben, sich fallen lassen, alles bisher Erfahrene überbieten.
„Da muss es doch noch was geben!“
Wenn Bridget sich auf die Suche machte, dann im Sexuellen. Der Hang seiner Frau zum Exzess und zur Ausschweifung waren Stärke und Schwäche gleichzeitig. Schwäche, weil ihr sexueller Hunger und ihre Abenteuerlust unersättlich waren und sie unnachgiebig sein konnte, wenn es um die Suche nach dem nächsten Kick ging. Eine Stärke war ihr ausgeprägter Sexualtrieb, weil er ein unglaublich effizientes Ventil für die Frustrationen des Alltags waren und purer Lebensquell. Nate wusste längst, dass seine Frau ein wahrer Engel war, wenn sie sexuell ausgeglichen war.
Sexuell ausgeglichen war Bridget zurzeit gar nicht: Sie reizte die Möglichkeiten ihrer offenen Beziehung mit Nate in den letzten Wochen weidlich aus: Da waren Timo und Jakob, Frederic und Kilian und natürlich Dimitri. Alle bemühten sich um Bridgets Gemütslage. Doch vergeblich.
Nate stellte seine werte Gemahlin ans Andreaskreuz und verwöhnte sie mit dem Paddel, bis Bridgets Arschbacken wie heiße Kohlen glühten. Er setzte sie, mit Lederriemen fixiert, auf den Sybian und ließ sie gnadenlos die ärgsten Lustqualen durchleben. Seile, Vibratoren, Plugs und Peitschen kamen zum Einsatz – doch keine Lustqual konnte Bridgets Sehnen nachhaltig mildern.
Nate stellte als braver Ehemann all das mit seiner Frau an, was man als braver Ehemann mit einer sexuell unterwürfigen Ehefrau eben anstellte.

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