So ne Matscherei

Keiner von euch kennt mich wirklich! - Teil 2

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So ne Matscherei

So ne Matscherei

Jo Diarist

Vermutlich ist es auch so, doch sie scheint auch zu ahnen, was in mir vorgeht:
„Mach dir keine Gedanken! Ich wollte es so, und es war nichts Falsches daran. Wir hätten meinen Mann nur betrogen, wenn es noch eine funktionierende Ehe gäbe. Die gibt es aber nicht mehr, und wir sprechen auch schon länger über Trennung. Nur weil ich ihm noch ein klein wenig Halt vor dem Fall ins Bodenlose geben will, sind wir noch zusammen. Und ein bisschen wegen der Kinder, weil sie all das nicht verstehen.“
Beruhigt mich das? Nicht wirklich, aber es verhilft mir wieder dazu, zu rationalem Handeln zurückzukehren.
Ina hat sich von mir gelöst. Meine Finger sind längst aus ihr herausgeflutscht. Die Hand ruht in der Nässe zwischen ihren Schenkeln. Ich muss das nachher unbedingt irgendwie abwischen, damit es keine Flecken auf dem Tisch gibt!
Ich hebe Ina vom Tisch, und es pflatscht, als sie in der Pfütze zum Stehen kommt.
„Scheiße, bin ich nass!“, entfährt es Ina gedämpft. „Ich muss sehen, dass ich mich irgendwie auf dem Klo frisch machen kann.“
Mir geht es aber nicht besser. Beim Hochziehen der Hosen bemerke ich, dass einiges, was Ina abgesondert hat, auf meinen Hosen gelandet ist. Es sieht aus, als hätte ich eingeschifft. So kann ich nicht mehr auf die Straße, geschweige denn aufs Fest!
„Tschuldigung“, nuschelt Ina betroffen, als sie mein Dilemma sieht.
„Macht nichts“, beruhige ich sie, weil ich einen Plan gefasst habe. „Ich kenne noch einen anderen Weg hier raus.“
Kurz entschlossen streife ich mir mein T-Shirt über den Kopf und reiche es Ina.
„Wisch dich damit trocken, so gut es geht. Und dann versuchen wir, dich einigermaßen vorzeigbar zu machen.“
Kurz zögert sie, doch dann reibt sie sich mit dem Shirt die Innenseiten ihrer Schenkel und den Po trocken.

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