Sommerglut

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Sommerglut

Sommerglut

Madam Lasterhaft

Ich schluckte hart. Mein Gaumen fühlte sich wie ausgetrocknetes Pergament an. Jeder Zentimeter meiner Haut glühte. Mein Schädel pochte etwas. Verzerrt fanden sich Schattengespenster der anderen Metallbetten des Bettensaals an den weiß gekalkten Wänden. Mühsam hob ich nochmals meinen Blick. Dieses Mal in Richtung der offenen Balkonfenster. Die Nacht war klar und wurde von Grillengezirpe durchbrochen. Eine Brise bewegte die bodenlangen Vorhänge leise. Davon wollte ich profitieren. Ich schob das Bettlaken beiseite und gab den Blick auf mich frei. Ich hatte nur ein Unterhöschen an. Mit angestrengtem Blick suchte ich meine Trinkflasche. Bis ganz an den Rand meiner Bettstatt hatte ich meine Hüfte geschoben und angelte sie. Ein kläglicher Rest verschaffte meinem Mund eine kleine Erholung von der trockenen Dürre. Ich fühlte wie das kalte Wasser von meinem Hals in meinen Bauch gelang. Streichelte mit meiner flachen Hand zur Besänftigung über meinen knurrenden Bauch. Ich hatte es wieder einmal übertrieben. Maßlos. Die Grenzgängerin in mir hatte das Spielfeld erst verlassen, als gar keine Punkte mehr zu holen waren. Quittiert wurde mir das mit einem Sieg im Spiel und einem Sonnenbrand, der sich gewaschen hatte.

Als mein Durstlöscher versiegt war, wollte ich mich damit nicht begnügen und begab mich in den Waschsaal der Jugendherberge, in der wir von der Volleyballabteilung unseres Vereins untergebracht waren. Ich zog mir ein Top über, die Nippel meiner Brüste richteten sich angenehm durch die Reibung auf. Barfuß tapste ich noch etwas vom Schlaf befangen vorsichtig den Boden entlang an den Rucksäcken und Taschen der anderen vorbei. Ich war noch nie ein großer Gruppenmensch gewesen. Die einzige Ausnahme ist das Spielfeld. Wecken wollte ich die anderen trotzdem nicht. Blamieren ist auch uncool. Und ein aufgeschlagenes Knie hätte meine Leistung merklich geschmälert für den nächsten Spieltag. Ich drehte die Wassersperre des Wandhahnes auf und ließ das eiskalte Grundwasser in meine Flasche sprudeln. Tat ein paar gierige Züge. Betrachtete die Sterne durch die geöffneten Holzfenster. Ich schlich eine Etage höher. Hier waren die Aussicht wesentlich besser und was mir am meisten gefiel: die männlichen Spieler waren hier untergebracht.

Ich stand auf meinen Zehenspitzen und stütze mich mit meinen, für Volleyballspielerinnen ungewöhnlich wenig geschundenen Armen, auf das Fensterbrett des großen, hüfthohen Fensters und beugte mich weit hinaus. Ein paar Gestalten hatten sich verbotenerweise an der Glut des verglimmenden Lagerfeuers versammelt. Trotz unserer Volljährigkeit gab es eine strenge Hausordnung, an die wir uns im Trainingscamp zu halten hatten. Vielleicht konnte ich etwas bei unserem Coach herausholen, wenn ich herausfinden konnte, wer das war. Ich kniff die Augen zu Schlitzen zusammen und spannte meine Kiefermuskeln an. Meine braunen, langen Haare, die beinahe bis zu meinem Po gingen waren etwas im Weg. So strich ich sie nach hinten. Ich spitzte meine Ohren, konnte nicht so recht aus den Wortfragmenten schlüssig werden. Eine Gestalt lief strammen Schrittes auf die Jungen zu. Das roch nach Ärger! Ganz gleich, ob Herbergsvater oder Coach! Jetzt war Stress für die Jungs fast greifbar. Im selben Moment wurde mir klar: wenn der Trainer unten die versammelte Meute zur Schnecke machen würde, hätte ich genügend Zeit mich im Jungenschlafsaal umzusehen.

Sogleich nahm ich leise meine Beine in die Hand um einen Blick in den Saal zu werfen. Aufgrund der Hitze, waren die Jungs auch um jeden Luftzug froh und die Tür deshalb sperrangelweit geöffnet. Mein Verdacht erhärtete sich: die meisten der Betten waren gähnend leer. Drei Jungs lagen noch in ihrem Bett. Und das Beste war: Jonas war auch darunter. Mein Puls schnellte in die Höhe. Obwohl ich fröstelte, hatte ich schwitzige Hände, die ich schnell an meinem Top abwischte. Seine aschblonden Haare sahen im Mondschein fast weiß aus. Ich schlich mich an ihn heran und konnte die Wärme, die sein Körper ausstrahlte, fühlen. Um kein quietschendes Bett zu riskieren kniete ich vor ihn und streichelte vorsichtig sein Gesicht. Ich fand ihn so abgöttisch schön. Hoffentlich kam er seinem Ruf nach. Seinem Ruf, dass er kein Kostverächter war. Mit einem Augenblick schauten mich zwei tiefschwarze Augen an. „Was machst du denn hier?! Weißt du wie spät es ist?“, herrschte er mich fast an und blickte zur im Schlafsaal integrierten Trainerkabine über der eine Uhr prangte. „Ich, ich…mir ist kalt.“, haspelte ich schnell eine Ausrede zusammen.

Er lächelte und hob seine Decke an „Na dann komm rein. Was ist mit den anderen, wo sind die?“, fragte er neugierig. „Draußen, die bekommen aber gerade mächtig Ärger. Also kann ich nicht ewig bleiben. Dennoch… ein Kuss würde mir jetzt schmecken.“, erwiderte ich und hoffte er würde diesen Wink verstehen. „Deine Haut glüht. Hast heute wieder alles gegeben. Wieder die Letzte auf dem Feld, nie lässt du dich auswechseln, kleine Kämpferin.“, flüsterte Jonas mir in Ohr während er mich innig küsste, erforschte, sich bereits an meinem Ohrläppchen zu schaffen machte. Seine Küsse trafen sanft knapp unter meinen Ohren, sein Griff war forschend. Wie lange hatte ich davon geträumt mit ihm zu schlafen. Ich vergeudete keine Minute und schob meine Hand hart gegen Norden an seinem muskulösen Sixpack entlang nach unten.

Empfangen wurde ich von seiner mächtigen Latte, die sich neugierig nach oben neigte. Ich fühlte mich fast wie ein Kind im Wachstum, weil meine Hand nicht ganz um seinen strammen Penis passte, um ihn zu massieren, sie war fast puppenhaft klein im Vergleich zu diesem Prachtpenis. „Du machst das gut.“, hauchte er mir von oben entgegen. Das ließ ich mir nicht zweimal sagen. Ich befeuchtete seine Penisspitze mit einem neckenden, spielerischen Kuss und ließ ihn tief in meine Mundhöhle abtauchen. Jonas atmete tief aus, krallte sich in das Laken. Legte die andere auf meinen Kopf um mich zu streicheln. Ich ließ nicht ab und neckte seine Penisspitze mit meiner Zunge währenddessen meine Hand ihn weiter massierte. Ich leckte seine Hoden und wanderte seinen Schaft entlang nach oben. Quälend langsam. Mit lockenden Zungenschlägen. Weich und schnell. Ließ den Prachtjungen in meinen Mund abtauchen. Der Mann war bereits Butter in meinen Händen.

Ich musste ihn in mir fühlen. Als hätte er meinen Gedanken gelesen, umfasste er mich zart und brachte mich im Bett umschlungen zu Fall. Ich musste ein erschrockenes Geräusch unterdrücken. Mir blieb fast die Luft im Hals stecken. Er baute sich über mir auf. Ein kleines Kettchen mit einem Haifischzahn hing frei in der Luft. Mit meinem Zeigefinger fädelte ich ein und zog ihn sanft zu mir um in einem Meer aus Küssen alles um mich herum zu vergessen. Ich keuchte ihm entgegen „lass es uns…“, er besiegelte meine Lippen mit einem erneuten Kuss und fingerte eilig den Slip beiseite. Endlich fühlte ich seine glühende Schwanzspitze vor meinem Lustloch. Meine Beine krallten sich um ihn und hielten ihn gefangen. Er tauchte ab in meine triefende Nässe. Erfüllte mich. Um mich herum verschwamm die Welt. Ich wollte ihn richtig tief fühlen, winkelte meine Beine an um sie ihm auf die Schultern zu legen. Jonas trieb seinen Schwanz unablässig in mich ohne mich aus den Augen zu lassen. Meine Lustgrotte zuckte unablässig. „Ich komme gleich“, hauchte er mir mit letzter Beherrschung zu. Ich nickte und spürte seine heiße Lustfontäne in meiner hitzigen Spalte.

Er ließ etwas locker. Legte sich seitlich von mir und küsste meine Nasenpitze. „Na du feuriger Krebs, bist du nun abgekühlt oder benötigst du noch etwas After Sun Lotion für deine glühende Haut?“, fragte er mit einem schalkhaften Gesichtsausdruck. Als ich nach passenden Worten suchte wurde mir klar, dass unser Beisammensein jederzeit von einem wütenden Trainer unterbrochen werden würde.

Ich stand auf und warf ihm eine Kusshand zu. Als ich mich dem Ausgang zuwandte, sah ich die beiden im Schneidersitz dasitzenden Jungs, die ihre Hände unter der Decke versteckt hatten. Zweifelsohne damit beschäftigt sich ihre Latten zu reiben. „Schön, dass ihr auch Spaß hattet. Hände waschen nicht vergessen. Gute Nacht.“, warf ich ihnen im Vorbeigehen zu und eilte schnell wie der Wind zu meinem Bett um meinen galoppierenden Puls bremsen zu können. „Was für eine vielversprechende Situation. Die beiden braven Jungs auf der Tribüne werden bestimmt eine unruhige Nacht haben.“, sinnierte ich in mich hinein bevor mich die Nacht auf ihren Schwingen davontrug.

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