Seine Hand arbeitet sich weiter an den Wirbeln entlang. „Du weißt schon, daß das auch der Grund für Deine Komplettverspannung sein könnte? Dort wo meine Finger gerade anliegen, behandeln die Inder auch die sexuellen Störungen.“ In meinen Ohren summt es etwas. Das Fötzchen pocht.
„Fünf Wochen, Georg. Ich steh erst seit fünf Wochen auf dem Schlauch. Den Betonrücken hab ich schon seit J a h r e n... Und ich bin verdammt nochmal nicht rollig!“
Die Luft scheint zu vibrieren. Der ganze Raum riecht nach Sex. Langsam fährt die Hand an meinen Lendenwirbeln tiefer Richtung Po und sein Daumen legt sich auf mein mittlerweile schon angeschwollenes Geschlecht. Alles was seine Hand berührt, schreit nach mehr.
„Mensch, Du kannst mir doch nicht einfach dahin fassen!“ Es fühlt sich gut an. Aber mein über Jahre gepflegtes Normsystem ist in großem Aufruhr. Der Daumen fährt gemächlich auf und ab, ich zerfließe.
„Sag mir, daß ich aufhören soll.“ Sein Blick nagelt mich aufs Leder.
Mir wird heiß, kann die Massen an Gedanken nicht bewältigen. „Ich glaube nicht, daß das zur Physiotherapie gehört!“ fauche ich. Ich bin feucht, laufe gleich aus.
Der Daumen arbeitet sich weiter über das bißchen klammen Stoff. Jetzt beugt er sich über mich, schaut mir in die Augen. „Deine süße, kleine Pflaume ist schon so reif, daß sie ausläuft.“ Ich merke, wie sich fast unbewußt mein Geschlecht seiner Hand entgegendrückt. Kein Ausweichen vor seinem Blick. „Sag mir, daß ich aufhören soll.“
Das kann ich nicht. Suche gerade meinen Stolz, die Ehre, all die Werte, von denen mir beigebracht wurde, daß sie im unmittelbaren Zusammenhang mit sexuellen Handlungen stehen.
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