Ihr Hintern war etwas breiter, als er sich das vorgestellt hatte - aber sonst wirkte sie genauso grazil wie die Bronzestatue in seinem Wartzimmer. David bewegte sich hinter Sandra durchs Abteil. Die Fahrgäste waren alle mit sich selbst beschäftigt; sie bedienten ihre Handhelds, lasen Zeitung oder starrten gelangweilt aus den Fenstern. Niemand nahm Notiz von David und Sandra. Zielstrebig öffnete sie ein paar Schiebetüren - und schon standen die beiden in einem Gepäckwagen der Schweizerischen Bundesbahn. Ein paar Bikes hingen an einer Metallvorrichtung, drei Koffer waren in der einen Ecke verstaut, und ein paar Militärwolldecken lagen in der Mitte des Wagens. "Hey - die sind für uns!" wandte Sandra sich an den verdutzten David und steuerte auf die Decken zu. ""Wir müssen aber schnell machen, sehr schnell", sagte Sandra ernst. "Gleich nach Brugg machen die hier nämlich eine letzte Gepäckkontrolle vor dem Züricher Hauptbahnhof. Mit diesen Worten überkreuzte sie die Arme und zog sich in dieser typisch weiblichen Art das Top über den Kopf. Nun stand Sandra mit nackten Brüsten mitten im düsteren Gepäckwagen - und David glaubte, er sei wohl im falschen Film. Sie ging lächelnd auf ihn zu, zog ihn zu sich und küsste ihn mit weichen, warmen Lippen. David konnte sich kaum noch aufrecht halten. Mit ihren festen kleinen Händen glitt Sara über Davids Bauch und zog ihm das Hemd aus der Hose. Dann machte sie sich zwischen seinen Beinen zu schaffen, unbeirrt, zielstrebig und sicher. "Luder!" wollte David sagen, "Luder!". Er mochte es, beim Sex seiner Partnerin obszöne und gar beleidigende Ausdrücke an den Kopf zu werfen, ihn machte das unwahrscheinlich geil. Vor Sandra schwieg er aber. "Na, Du kleine Fotze!" Auch dieser Satz blieb in den Tiefen seines Gehirns stecken. Er hatte einen trockenen Mund, als Sandra seine Hand nahm und sie unter ihren Rock führte. Sie war klitschnass; David konnte das sogar durch ihr Höschen hindurch fühlen. "Den Jupe lass' ich an, ja?" sagte sie, kniete sich auf die Militärdecke und zog ihn zu sich herunter. "Zerreiss jetzt meine Slip, bitte!" flehte sie ihn an, und David kannte sich nicht mehr. Mit einem kräftigen Ruck zerfetzte er Sandras Höschen und verschaffte sich Zugang zu ihrem kleinen Geheimnis. Sandra spreizte ihre Beine, so weit sie konnte. "Die Militärdecke juckt etwas am Hintern", konnte sie gerade noch sagen. Dann verschloss David ihre Lippen mit einem leidenschaftlichen Kuss. Ohne zu zögern drang er in sie ein, wieder und wieder, und genoss den Anblick ihrer schweren Brüste, die sich bei jedem seiner Stösse in kleinen Wellen bewegten. Ihre linke Brust war deutlich grösser als die rechte, und das Tattoo auf ihrem Bauch fand er kitschig. Zudem stand er eher auf behaarte Frauen. Sandra war sorgfältig rasiert, sehr sorgfältig sogar. In diesem Moment fühlte David, dass sich ein gewaltiger Orgasmus näherte. "Brugg; nächste Station: Zürich", hörte er die Lautsprecherstimme. Verzweifelt blickte er Sandra in die Augen. "Wir müssen jetzt aufhören, bitte!" sagte sie mit Nachdruck und schob den verschwitzten David von sich. "Das Leben kann hart sein!" David suchte seine Bundfaltenhose, schüttelte sie ab und wankte auf weichen Knien vor Sandra aus dem Gepäckwagen. Kurz darauf sassen die beiden in ihrem Abteil, als wäre nichts geschehen.
"Eigentlich hast Du vorhin nichts Neues gesehen, David. Wir kennen uns. Ich komme jedes Jahr einmal zu Dir in die Routineuntersuchung."
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