Sommerliebe

Tinas Geschichte - Teil 19

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Stayhungry



Er wusste also Bescheid. Und: er hatte auch am Morgen noch Interesse. Wie würde es weitergehen? Als es endlich Zeit wurde für mich zu gehen, hätte ich fast verunsichert sein können, so still wie er war. Aber sein Verhalten war nicht zweideutig, seine Augen sprachen nur von Sehnsucht, und dass er es nicht wortreich beschrieb, gab seinem Blick eine Wirkung, die verbal nie zu erreichen wäre. Ja, und verbal kam da auch nix. So stand ich auf, griff ich etwas verlegen zum Smartphone und rief mir ein Taxi. Jetzt war es fix, dass ich aufbrechen würde. Und nun trafen sich unsere Blicke in einer ganz eindeutigen Weise und alles war klar. Er warf all seine charmante Zurückhaltung über Bord und umarmte mich mit wildem Verlangen, dem keine zarte Einfühlsamkeit mehr anhaftete.

Er griff unter mein Kleid in meinen Schritt, zog mein Dekolleté nach unten und küsste gierig meine Nippel. Er drängte mich zur Kommode vor seinem Garderobenspiegel, wo ich mich aufstützen konnte, und schob mein Kleid über meinen Hintern nach oben und meinen Slip nach unten. Mit zittrigen Fingern fummelte ich das letzte Präservativ aus meinem Handtäschchen. Er zog es sich hektisch über und stieß sofort von hinten in mich. Und ich liebte es endlich wieder, endlich wieder so unvermittelt und hart genommen zu werden ohne irgendeine Angst vor Entgleisung im Exzess. Ich hatte es geliebt, wie er mich diese Nacht in zärtlicher Leidenschaft geliebt hatte und diese milde Wildheit hatte mich geöffnet für die ungezügelte animalische Vereinigung. Er hämmerte mich hart und irgendwann drückte er mein Gesicht in den Spiegel wie er mich so umfing, meine Hüften, meine Brüste, meinen Bauch. Doch nichts machte mir Angst, nichts schmerzte mich, ich kam einfach in mehreren Wellen, schnell, schneller als er in diesem schnellen Liebesakt. Als er sich mit heftigen Stößen in mir ergoss, meinte ich, Sterne zu sehen, so sehr rang ich nach Atem und er mit mir.

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