Ein Sommernachtstraum

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Ein Sommernachtstraum

Ein Sommernachtstraum

Selina K.

Es war eine nette Vorstellung gewesen, die Chris und seine Verlobte Annie eben im Theater besucht hatten. Eine unterhaltsame Inszenierung von Shakespeares „Sommernachtstraum“, frei von jedem schweren Pathos. Die Vorstellung war sehr beschwingt und frisch gewesen. Ganz ohne den alten, seriösen Theaterstaub, mit denen solche Klassiker oft inszeniert werden und auch nicht zu modern. Wie oft musste man erleben, dass Regisseure zum Beispiel eine Oper von Mozart in der Londoner U-Bahn spielen lassen, nur um ein Stück zwanghaft zu modernisieren. So etwas mochten weder Chris noch Annie. Zufrieden gingen sie zur Garderobe und holten ihre Jacken. Chris half seiner Verlobten in das leichte Sommerjäckchen und reichte ihr die Handtasche.
„Danke Schatz!“ Annie gab Chris einen schnellen Kuss. Als sie aus dem Theaterfoyer traten, regnete es in Strömen. So etwas Blödes. Ein typisches Sommergewitter. Sie hatten keinen Schirm dabei. Aber das Wetter sollte ihnen die Laune nicht verderben. Sie zogen die Jacken über den Kopf und huschten kichernd die Straße hinunter zu dem argentinischen Restaurant. Sie hatten dort für den Abend noch einen Tisch reserviert. Beim Restaurant angekommen schüttelten sie die Regentropfen ab. Chris hing die nassen Jacken an die Garderobe neben der Tür und sie nahmen an dem ihnen zugewiesenen Tisch Platz.
Bei einem leckeren argentinischen Steak mit Salat und einer Flasche schweren Rotweins ließen sie die Theatervorstellung noch einmal Revue passieren. Leise Gitarrenklänge aus versteckten Lautsprechern untermalten das späte Dinner und als sie die zweite Flasche Rotwein getrunken hatten, war ihre Stimmung schon recht ausgelassen. Annie lachte mehrmals so laut und vergnügt auf, so dass sich die anderen Gäste nach ihr umdrehten und sie sich verlegen glucksend hinter ihrer Serviette zu verstecken versuchte. Chris machte Späße und sie musste wieder lachen. Er imitierte einen Schauspieler, der mit geschwollener Brust einen schweren Monolog von sich gibt. Annie hatte gerade das Weinglas angesetzt zum Trinken. Sie gluckste und der Schluck lief ihr versehentlich am Mund vorbei.
„Hör auf, Schatz, bitte! Die Leute gucken schon!“ flüsterte sie lachend, während sie sich mit der Serviette den Wein abtupfte. Chris entging nicht, dass ihr ein unbemerkter Tropfen ganz langsam den Hals herunterlief, über das Halsgrübchen kullerte und in ihrem Dekolleté verschwand.
„Ja und? Lass sie doch gucken!“ winkte er ab, ohne den versonnenen Blick von ihrem Ausschnitt zu nehmen, wo der glückliche Tropfen gerade drin versunken war. Er wäre jetzt gerne an dessen Stelle gewesen.
„Was hast Du denn?“ fragte Annie nervös. „Stimmt was nicht?“ Sie schaute an sich herab.
„Nein, nein, es ist alles in Ordnung! Du siehst heute nur einfach zum Anbeißen aus!“ beruhigte er sie. Er fand es charmant, wenn sie einen kleinen Schwips hatte.
Sie bedankte sich verlegen. Dann stießen sie noch einmal mit den Weingläsern an und der Ober brachte das Dessert. Es gab ‚postre de limon’, ein Zitronendessert mit frischen Feigen.
Annie sah Chris tief in die Augen, während sie die Zitronencreme vom Löffel lutschte. Sie beugte sich nach vorne zu ihrem Verlobten, um ihm etwas zuzuflüstern. Ihr Dekolleté bot ihm einen wunderschönen Einblick. Er liebte es, wenn sie das schlichte ‚kleine Schwarze’ trug. Diese Aussicht, die sich ihm gerade bot, war einer der Gründe!
„Danke für den wunderschönen Abend, Schatz.“ flüsterte sie ihm zu und lehnte sich wieder zurück.
„Danke für Deine entzückende Gesellschaft, Schatz.“ gab er zurück. „Ich liebe Dich!“
Annie hatte gerade eine Feige ergriffen und war im Begriff hineinzubeißen. Sie hielt inne. Das süße Obst war gefangen zwischen ihren Fingern und den Zähnen, die gerade die Schale durchdrangen. Annie sah Chris mit gesenktem Blick aus begierigen Augen an, hob fordernd die Brauen und imitierte leise das tiefe Schnurren einer Wildkatze. Dabei bleckte sie die Zähne und Chris sah das lilafarbene Fruchtfleisch, das keine Chance hatte, ihrem Biss zu entkommen.
Chris antwortete mit einem leisen Knurren und sah wie seine kleine Wildkatze die Feige, ihre Beute, tötete.
„Lecker!“ kommentierte sie.
„Ich oder das Obst?“ wollte er wissen.
Sie lächelte zweideutig, gab aber keine Antwort. Sie leckte den Saft von ihren Fingerkuppen. Sie hatte gar nicht bemerkt, dass mit dem Dessert Obstbesteck gebracht worden war.
„Ich möchte tanzen....ob die hier Tango-Musik haben?“
„Liebling, Du kannst doch keinen Tango und ich schon gar nicht mit meinen zwei linken Füßen.“ Chris begann Schlimmes zu ahnen. Wenn er jetzt nicht aufpasste, konnte die Situation schnell von verspielt-romantisch in peinlich umschlagen.
„Ich frag mal...“
„Annie...bitte...nein!“
Seine Verlobte winkte der Bedienung auffälliger, als es nötig gewesen wäre. Der elegante Ober näherte sich steifbeinig dem Tisch.
Annie war der leicht angesäuselte Tonfall kaum anzuhören „Sagen sie, Herr Ober,....haben Sie...“
„..unsere Rechnung, bitte!“ fiel Chris ihr ins Wort.
„Sehrwohl, der Herr!“ meinte der Kellner und verschwand diskret.
Kurz darauf brachte er einen Portwein für jeden „Eine Aufmerksamkeit des Hauses.“ und legte Chris das kleine Silber-Tablett mit der Rechnung hin.
„Du bist ein Spielverderber!“ schmollte Annie und guckte dem Kellner hinterher, während sie den Portwein tranken. ‚Er heißt bestimmt Rodriguez...oder Carlos....oder Juan’ dachte sie bei sich.
„Schatz, du hast einfach ein bisschen zu viel Wein. Das macht dich immer so übermütig. Außerdem wäre hier gar kein Platz für Tango.“ flüsterte Chris Annie zu.
„Wir hätten die Tische doch ein bisschen verrücken können.“
Chris bezahlte, indem er ein paar Geldscheine dezent auf den Silberteller zählte. Dann stand er auf, zog seiner Liebsten den Stuhl beiseite als sie aufstand und reichte ihr ihre kleine Tasche. Er nickte der Bedienung zu und schob Annie Richtung Garderobe.
Man hielt ihnen die Tür auf, als sie das Restaurant verließen, und wünschte ihnen noch einen schönen Abend.
Die Luft war frisch und es hatte aufgehört zu regnen. Die leichte Kühle der Nacht tat Annie gut. Chris legte seinen Arm um sie und gemeinsam schlenderten sie durch die Straßen.
An einem Hauseingang hielt Annie an. Sie schaute kurz nach vorne und hinten, versicherte sich, dass niemand sonst unterwegs war, und zog dann ihren Liebsten in die dunkle Nische.
„Danke für den wirklich reizenden Abend und entschuldige mein Benehmen.“ Sie fasste seine Wangen mit ihren Händen und gab ihm einen leidenschaftlichen Kuss.
Er legte seine Arme um sie und spürte, wie sich ihr Körper an ihn schmiegte. Er lockerte die Umarmung und streichelte sanft über ihren Hals und nach unten zu ihrem Ausschnitt. Er dachte an den Weintropfen, der dort verschwunden war. Gerne hätte er jetzt nachgeschaut, ob er noch da war. Er sah ihn förmlich vor seinem inneren Auge: Ein kleiner rötlich-blauer Punkt auf zarter Haut. Oh ja, er hätte ihn jetzt gerne abgeschleckt. Seine Finger hauchten nur über Annies Hals. Er wusste, dass sie das Gefühl mochte. Er spürte leicht ihren Puls und wie sich die Muskeln beim Atmen hoben und senkten.
Gewöhnlich waren die zwei keine großen Abenteurer in Liebessachen. Sie waren mehr ein Pärchen vom klassischen Kuscheltypus. Romantische Musik, gedämmtes Licht und ein Glas Wein. Sie waren voll und ganz zufrieden mit ihrem Liebesleben, das ohne große Aufregungen, aber mit sehr tiefen Gefühlen verlief. Ohne komplizierte Stellungen, Rollenspiele oder zusätzliche Utensilien konnten sie sich ganze Nächte hindurch lieben und wurden doch nie satt. Im Gegenteil, je mehr sich ihre Beziehung festigte, umso hungriger wurden sie aufeinander. Gelegentlich genossen sie kleine Fesselspielchen, aber zu mehr kam es selten. Doch so ‚harmlos’ ihr Liebesleben normalerweise verlief, so sprach trotzdem nichts dagegen, es auch mal experimentierfreudiger anzugehen. Meistens stellten sie aber fest, dass es dann doch nicht so ihr Ding war und kehrten zu ihrer gewöhnlichen Spielart zurück.
Aber jetzt, hier, in diesem Augenblick, hier in der kleinen, dunklen Nische, mitten auf der Straße, da ergriff sie wieder die Begierde aufeinander. Die erotische Spannung, die sich den ganzen Abend über aufgebaut hatte, begann laut zu knistern.
Dieser Moment kam ihnen so frivol vor, so verboten...sie genossen diesen kleinen Kick. Chris’ Hand wanderte vom Dekolleté seiner Freundin langsam nach unten. Sie strich über die Brust, die Taille, die Hüfte, die Schenkel bis zum Rocksaum, der knapp über den Knien lag.
Annies Atem wurde schwerer. Chris schob Annie vorsichtig und sacht rückwärts bis zur Hauswand. Seine Hand schob den Rocksaum hoch und wanderte zwischen ihre Schenkel.
Er spürte die feine Abschlussspitze der halterlosen Strümpfe, die sie unter dem Kleid trug, strich daran vorbei und hatte die weiche, warme Haut ihrer Schenkel unter seinen Fingerspitzen.
Annie schmolz unter der zarten Berührung dahin. Es kribbelte heftig in ihrem ganzen Körper und der Wunsch kam in ihr auf, genau hier, wo sie gerade waren, sich mit ihrem Liebsten zu vereinen.
Seine Finger hatten jetzt das kleine dreieckige Stück Stoff erreicht, das ihr Geheimstes bedeckte. Es war so ein typisches kleines Stück schwarzer Spitze, das umso mehr kostete, je weniger dran war.
Aber je weniger dran war, umso leichter ließ es sich beiseite schieben. Doch das tat Chris nicht. Er streichelte Annies Spalte und Venushügel sanft durch den Stoff hindurch. Es war ein unbeschreibliches Gefühl für sie. Auch Chris genoss es, sogar zweifach. Er freute sich über die Erregung die er seiner Verlobten bescherte und er liebte das Gefühl, ihrer weichen Schamlippen unter seinen Fingern. Sanft strich er über den Stoff.
Er spürte selbst ein Kribbeln und ein unbändiges Verlangen. Sein Kleiner meldete sich, so dass es schwer war, ihn zu ignorieren.
Er wollte sich mit Annie vereinen...hier und jetzt!
Seine Finger schoben sachte das feine Stückchen schwarzer Spitze beiseite und fuhren ganz zärtlich über die Falten.
Die Bewegungen seiner Finger wurden eindeutiger und schließlich war einer frech genug, zwischen die Falten zu rutschen und Annies süßes Geheimnis zu erkunden.
Seine Lippen ließen Küsse über Annies Dekolleté wandern. Er versuchte den Wein zu schmecken. Annie versankt immer tiefer in ihre Gedanken. Sie vergaß die Welt um sie herum. Es gab nur noch sie und ihren Liebsten.
Ein Geräusch ließ die beiden zusammenzucken. Neben ihnen hielt ein blau-silbernes Auto und die Scheibe auf der Beifahrerseite ging runter.
„Alles in Ordnung bei ihnen?“ fragte der Polizist.
Chris drehte sich schlagartig herum und versuchte, seine Verlobte zu verdecken. Der Beamte musterte Chris mißtrauig von oben bis unten. Ob ihm die Beule in der Hose auffiel? Bestimmt.
„Äh...öhm....“ Chris war sehr verlegen. „Jaja....alles in Ordnung!“
Annie sortierte schnell ihre Kleidung. Sie lugte hinter Chris hervor.
„Guten Abend!“ winkte sie dem Polizist lächelnd zu. „Wir kommen schon klar, danke der Nachfrage! Wie geht es ihnen?“
„Kscht, Annie!“ zischelte Chris und stupste sie leicht an.
Der Polizist wirkte wenig begeistert. „Gehen sie besser nach Hause!“
Er ließ die Scheibe wieder hochfahren und sein Kollege setzte das Auto in Bewegung.
Chris atmete erleichtert auf. Annie guckte den wegfahrenden Polizisten hinterher.
„Blödmann!“ kommentierte sie und dann begann sie zu lachen. „So etwas kann auch nur uns passieren. Da ist man mal ein bisschen mutiger...so in der Öffentlichkeit...und dann kriegt man direkt eine kalte Dusche.“
Sowohl bei Annie, als auch bei Chris war die Erregung völlig verflogen. Sie gingen noch ein paar Straßen weiter, wobei Chris seiner Liebsten zärtlich den Arm um die Schulter gelegt hatte. Sie hielt mit ihrem Arm seine Taille umfasst und so schlenderten sie bis zu einer Ecke, wo ein paar Taxen standen, von denen eines sie nach Hause bringen würde.

Zuhause angekommen machten sie es sich gemütlich. Obwohl es schon spät war, dachten sie gar nicht daran, sich zum Schlafen zu legen. Sie ließen so einen Abend in der Stadt mit Theaterbesuch und Restaurantbesuch gerne noch ein bisschen ausklingen. Chris lockerte den Kragen an seinem Hemd, während er sich vor dem CD-Regal platzierte und suchte. Kurz darauf ertönte leise Musik. Annie ließ sich aufs Sofa fallen, schlüpfte aus den Schuhen und zog die Nylons aus. Sie konnte diese Dinger nicht leiden, aber optisch machten sie wenigstens was her. Es war ein
angenehmes Gefühl, Luft an die Haut zu lassen. Annie rieb sich die Beine. Chris kam mit einer Flasche und zwei Gläsern zu ihr. Er setzte sich zu Annies Füßen vor das Sofa. Der dunkle Portwein, den er einschenkte, verströmte einen süßlichherben und schweren Duft. Chris überreichte Annie ein Glas und sie stießen an.
Der Portwein schmeckte gut. Annie ließ ihn ganz langsam die Kehle herunterrinnen, während ihr Verlobter sich an ihre Beine schmiegte und seinen Kopf gegen ihre Knie legte.
Sie strich ihm zärtlich durch die Haare.
„Du, Schatz, ganz ehrlich...wie weit wärst Du gegangen, wenn diese Trottel nicht aufgetaucht wären?“
„Ich wäre so weit gegangen, wie Du es mir erlaubt hättest.“
„Fandest Du es auch so aufregend...die Vorstellung, es heimlich in der Öffentlichkeit zu machen?“
„Ja...“ antwortete Chris.
Der Gedanke knisterte in ihnen und jeder nahm sich insgeheim vor, diesen Kick noch einmal auszureizen. Alle beide schmiedeten für sich den Plan, es bei nächster Gelegenheit noch einmal zu probieren und den anderen in der Öffentlichkeit zu verführen, zum Beispiel nach dem nächsten Theaterbesuch.
Chris hatte sein Portweinglas geleert, stellte es weg und drehte sich zu Annie herum. Er griff ihr unter den Rocksaum und lupfte ihn an. Sein Blick schien etwas zu suchen. Annie war etwas verwirrt. Der Portwein brachte ihren Kopf wieder ein bisschen zum Schwirren.
„... mal nachschauen, ob er noch da ist?“ murmelte Chris zu sich selbst, hielt den Blick konzentriert unter Annies Rocksaum und begann mit seiner Hand an ihrem Höschen vorbei Richtung Bauchnabel zu tasten.
„Wer?“
„Der Tropfen Rotwein.“
„Was redest du?“
„Der Tropfen Rotwein, der sich im Restaurant in dein Dekolleté verkrochen hat.“
„Das ist nicht mein Dekolleté!“
„Ich weiß, aber vielleicht ist er ja bis hierher gewandert....“
Annie musste lachen, weil Chris sie kitzelte. Sie trank ihren Portwein aus, ließ das Glas einfach hinabgleiten und hörte, wie es mit einem dumpfen Plumps auf dem dicken Teppich landete. Chris begann vorsichtig ihr das Höschen auszuziehen. Annie hob ihren Po ein bisschen an, um es ihm leichter zu machen. Sie öffnete ein wenig die Schenkel, während Chris etwas näher rückte und sein Gesicht zwischen ihnen vergrub.
Das Kribbeln und die Begierde, die vor einer Stunde von den Beamten so jäh zum Zerplatzen gebracht worden war, sprudelte wieder durch ihre Körper.
Da hatte Annie plötzlich eine Idee.
Sie packte Chris’ Hand und stand auf.
„Komm mit!“ rief sie, zog ihn hinter sich her Richtung Wohnungstür. Sie ergriff im Hinauslaufen noch den Wohnungsschlüssel.
Chris war etwas durcheinander, aber er folgte ihr. Annie trippelte barfuss vor ihm die Treppen des Mietshauses hinunter. Die Vorstellung, dass seine Verlobte gerade vor ihm ohne Höschen unter dem Kleid aus dem Haus tänzelte, machte ihn sehr erregt.
„Annie, wo willst du hin?“
Annie schlüpfte um die Hausecke.
Dies hier war eine typische Wohngegend mit Mietshäusern, meistens drei- oder vierstöckig, ruhiger Straße und mit ein paar Bäumen auf den Rasenflächen. Gepflegt, aber alles anonym.
Annie erwartete Chris in einer schattigen Ecke an der Hauswand. Ein Baum verdeckte das Licht der Straßenlaterne und hier konnte sie niemand sehen. Der Rasen ging hier bis zur Hauswand und Annie spürte das kühle Gras unter ihren nackten Fußsohlen.
Als Chris bei ihr ankam, zog sie ihn zu sich heran, riß ihm das Hemd auf, wobei einige Knöpfe davonsprangen, und ging vor ihm in die Knie.
Chris spürte, wie sich sein kleiner Freund regte und als Annie seine Hose öffnete um ihn herauszuholen, sprang er ihr schon von selbst freudig entgegen.
Annie umschloss ihn mit ihren Lippen und begann ihn ausgiebig zu verwöhnen. Chris musste sich mit einer Hand an der Hauswand abstützen.
Beide waren sehr erregt und die Gefahr, entdeckt zu werden, machte die ganze Situation noch prickelnder. Auch wenn das Risiko, in einer ruhigen Wohnsiedlung mitten in der Nacht bemerkt zu werden, nicht so groß war wie mitten in der Stadt, so gab es ihnen doch einen gehörigen Kick.
Annie entließ Chris’ Penis aus ihren Lippen und richtete sich auf. Chris schob sie zur Hauswand. Seine Finger griffen unter ihren Rock, wo sie Annies süße Falten fanden. Annie schlang ihr Bein um Chris’ Hüfte. Er schob mit seinen Fingern ihre Schamlippen auseinander und dirigierte die Spitze seines inzwischen nicht mehr kleinen Freundes dazwischen. Als er zärtlich, aber bestimmt in sie eindrang, tat Annie einen tiefen Atemzug. Dies war stets der schönste Moment: Zu spüren, wie sein Penis ihre Spalte berührte, sie spreizte und sich dann hineinschob. Chris bewegte sich langsam in ihr, während sich seine Liebste mit beiden Armen an ihm festhielt. Er griff unter ihre Schenkel und hob sie an. Er drückte Annie gegen die Hauswand und ließ seinen besten Freund mit sanften Bewegungen ihre warme Spalte erkunden. Jeder Zentimeter wurde ausgiebig erforscht.
Da klapperte plötzlich etwas...die Haustür ging auf. Wer ging um diese späte Stunde noch raus?
Chris hielt inne und auch Annie verhielt sich mucksmäuschenstill. So standen sie da: Annie gegen die Hauswand gedrückt und Chris, der seinen Kleinen tief in ihren Schoß vergraben hatte. Sie versuchten, unsichtbar zu sein. Da klimperte etwas leise. Oh nein, eine Hundemarke. Die Hundemarke von dem kleinen Terrier, der mit seinem Herrchen im Erdgeschoss wohnte.
Da schoss er auch schon um die Ecke. Der kleine weiße Hund wuselte herum, beschnüffelte den Rasen und dann ausgiebig Chris’ Hosen, die ihm zu den Knöcheln heruntergerutscht waren.
„Hau ab, blödes Vieh!“ zischte Chris ihn leise an.
Da ertönte ein Pfiff und jemand rief: „Bruno, hierher, Bruno!“ Der quirlige Hund spitzte die Ohren, schnüffelte noch kurz etwas herum, vergrub seine Nase im Gras, aber dann trabte er um die Hausecke davon.
„Hierher, Bruno!“ hörten Annie und Chris ein Schimpfen. „Hör auf da in den Blumenbeeten zu scharren! Was verbuddelst Du denn da? Dämlicher Hund. Auf, hierher!!!“ Sie hörten, wie die Hundeleine eingeklinkt wurde, worauf sich Hund und Herrchen entfernten.
Die Gefahr schien gebannt und die Angst des Entdecktwerdens hatte bei Chris und Annie den Adrenalinspiegel hochschießen lassen.
Beide spürten, dass dem anderen der Puls vor Aufregung bis zum Hals schlug. Dazu kam das reglose, angespannte Verharren während der Vereinigung.
Sie beide hatten bereits bei früheren Liebesakten erkannt, dass es durchaus sehr reizvoll sein kann, in einer Position innezuhalten und den Körper des anderen jenseits vom normalen Rein-Raus wahrzunehmen. Es war für beide genussvoll. Für Annie, die ihren Liebsten in sich fühlte und für Chris, der das sanfte Zusammenziehen von Annies Vagina spürte, mit dem sie sanft sein bestes Stück umschloss und massierte.
Doch diesmal war es anders. Hier kam der Kick des Verbotenen dazu. Sie waren beide bis zum Übermaß begierig aufeinander und nichts würde sie jetzt mehr aufhalten können. Chris wurde wieder aktiv. Annie drängte sich ihm entgegen und aus dem anfänglich zarten Liebesspiel entwickelte sich nun wilde Leidenschaft. Sie fanden ihren Rhythmus. Als Chris die stehende Pose zu anstrengend wurde, verlagerten sie ihr Liebesspiel auf den Rasen. Er hatte sein Hemd ausgebreitet, so dass Annie sich darauf legen konnte. Jetzt kniete er zwischen ihren gespreizten Schenkeln. Das Kleid war bis zu ihrem Bauchnabel hochgeschoben. Er hatte sie leicht angehoben, schob seinen Penis zwischen ihre Schamlippen und drang ein. Er spürte Annies Verlangen. Annie zog seinen Oberkörper zu sich heran und drängte ihren Unterleib dem seinen entgegen.
Ein Donnergrollen war zu hören, doch die beiden Liebenden nahmen es nicht wahr. Sie bemerkten auch nicht, dass Bruno mit seinem Herrchen zurück kam und die Haustür hinter ihnen ins Schloss fiel.
Annie und Chris lagen fest umschlungen auf dem Rasen hinter dem Haus. Nichts und niemand würde sie jetzt mehr von dem nahenden Finale abhalten können. Sie rollten herum, so dass Chris nun unter Annie lag. Sie positionierte sich in Reiterstellung über seinem steil aufragenden Penis, dirigierte ihn an den richtigen Punkt und setzte sich darauf.
Chris stöhnte leise auf. Während sie auf ihrem Liebsten ritt, ergriff Annie mit gekreuzten Armen den Saum ihres Kleides und streifte es sich über den Kopf. Dann zog sie noch schnell den BH aus und ließ ihn zu Boden gleiten. Chris hielt es fast nicht mehr aus. Er musste sich konzentrieren, um noch eine Weile durchzuhalten.
Über ihnen grollte wieder ein Donner. Ein ferner Blitz erhellte kurz die Nacht und die beiden Liebenden.
Annie ergriff die Handgelenke ihres Liebsten und drückte sie auf den Boden. Dann zog sie sich von seinem besten Stück zurück. Sie hielt ihre Vulva nur knapp über seinem Penis, so dass er sie gerade berührte. Sie neckte seine Eichel mit ihrer Spalte. So brachte sie ihn dazu, von unten nach ihr zu stoßen. Er stieß rein und glitt wieder raus, um sofort wieder einzudringen. Dieses Spiel wiederholte sich immer wieder und wurde immer schneller. Es war unglaublich reizvoll. Die wiederholte Penetration stimulierte Annies G-Punkt. Annie ließ ein Handgelenk von Chris los. Aber nicht, um ihn aus der Pose zu entlassen, sondern um jetzt seine beiden Arme mit einer Hand zu Boden zu drücken. Mit der freien Hand begann sie an ihrer Klitoris zu spielen, während Chris weiter in sie vorstieß. In ihrem Unterleib schien ein Feuer zu brennen und schließlich sank sie mit zuckendem Körper und pulsierendem Unterleib auf ihrem Liebhaber zusammen. Ihr Griff erschlaffte und Chris legte seine Arme um sie. Sie gönnten sich eine kleine Ruhepause.
Erste Regentropfen begannen zu fallen, aber es war ihnen egal. Sie rollten sich herum und Chris kniete sich hin. Jetzt war die Reihe wieder an ihm und er übernahm den aktiven Teil. Er brauchte Annie nicht viel zu sagen. Sie kannten sich gut genug und so ging sie vor ihm auf die Knie. Er ergriff seinen Penis und spielte damit an Annies Vulva herum, schob ihn zwischen die Falten und versank dann in ihr. Er hielt Annies Becken umfasst, während er eindrang. Auch in dieser Position wiederholte er das Spielchen des komplett Herausziehens und wieder Eindringens. Für Annie war es ein sehr angenehmes Gefühl. Sie mochte es, wenn ihr Partner das Ruder in die Hand nahm. Es fühlte sich sehr männlich an. Er ließ sich gerne mal führen, aber es war für sie als Frau auch sehr erotisch, einen Mann zu haben, der den Ton angibt. So wechselten sie sich meistens während des Liebesspieles immer wieder ab.
Der Regen wurde stärker, aber die Tropfen verdunsteten auf ihren erhitzten Körpern.
Chris hatte das Gefühl, sich nun wirklich nicht länger mehr zurückhalten zu können. Die kontinuierliche Reizung seiner Eichel ließ ihn fast explodieren.
Er wusste nicht mehr, wohin mit seinen Händen. Mal umfasste er Annis Schultern, dann ihre Brüste, dann griff er in ihre Haare und zog den Kopf zurück. Er wechselte die Stellung der Beine und positionierte seine Knie so, dass Annies Beine sich zwischen den seinen befanden. Er presste sie zusammen. Annie spürte seine jetzt nicht mehr zu bremsende Wildheit. Er hatte aufgehört immer wieder aus ihr herauszugleiten und neu einzudringen. Er blieb jetzt in ihr. Seine Bewegungen dabei waren kräftig aber nicht brutal, gleichmäßig und nicht zu schnell. Er drückte Annie immer weiter zu Boden, bis sie schließlich flach im Gras lag und er über ihr war. Sein Atem wurde heftiger. Er spürte, dass er jetzt kommen würde. Noch ein oder zwei Stöße und schließlich erlöste ihn ein genussvoller Höhepunkt genau in dem Augenblick, als ein Blitz über ihnen zuckte und fast zeitgleich ein ohrenbetäubender Donner die Scheiben der Häuser erzittern ließ. Erschöpft sank er auf seiner Annie zusammen.
Es dauerte eine Weile, bis er wieder bei Atem war.
„Schatz, das war wunderschön!“ küsste er auf ihren Nacken.
Annie setzte sich auf.
„Ja, es war unbeschreiblich!“
Das Gewitter wurde heftiger und sie beschlossen wieder hinein zu gehen. Sie sammelten ihre inzwischen nassen und verschmutzten Kleidungsstücke auf und zogen sie an. Es war ein unangenehmes Gefühl und sie fingen an zu frösteln. In der Ferne schlug eine Turmuhr Zwei.
„Jetzt ein schönes heißes Wannenbad!“ meinte Annie.
„Oh ja... Wo ist der Schlüssel?“
„Keine Ahnung...ich fürchte, er liegt hier irgendwo im Gras!“
Da erinnerten sie sich daran, dass der Hund eben anscheinend irgendetwas verbuddelt hatte.
„Mist!“
......

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