Sonnenuntergang

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Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Vera Stein

Vor Schreck, vor Schmerz und auch vor Lust.
Mit leichten Schlägen zwischen ihren Beinen deutete er ihr an, ihre Beine noch etwas weiter zu öffnen. War es weniger die demütigende Haltung, die ihn dazu bewogen hatte, mehr die Haltung, in der sie noch weniger Kraft haben würde, sich seinen Schlägen entgegenzustellen, weil sie diese so noch intensiver spüren sollte.
Mit dem Rohrstock zeigte er ihr, wer sie war und immer sein würde.
Sklavin!
Nur seine Sklavin.
Schmerz durchströmte sie.
Schmerz, Angst und völlige Hingabe und es folgten 20 Tropfen Wachs, die auf sie fielen.
***
Zärtlich nahm er jeden Tropfen Wachs von ihrer Haut, rieb ihren roten Hintern ein und gab ihr zu verstehen, sie könne sich nun bequem hinlegen.
Er beugte sich etwas vor, vernahm ihren schnellen Atem, sah das erregende Glitzern zwischen ihren Beinen. Und genau dort landete das Leder daraufhin erst sacht, dann bestimmter.
"Oh, meine Liebe, geht es dir gut?"
Sie nickte stöhnend.
"Das freut mich sehr!"
***
Bevor er ging befreite er sie vom Knebel, drückte ihr den Plug für die Nacht rein und deckte sie liebevoll zu.
"Danke, mein Herr"
Er gab ihr einen Kuss und stand auf und löschte das Licht. Die Tür ließ er angelehnt.
In der Stube las er noch eine Weile, rauchte die letzte Zigarette für diesen Tag und freute sich schon auf sein Bett und diese Frau.
***
Nächtlich frische Luft strömte ins Zimmer.
Sie war alleine mit sich und war gleich eingeschlafen.
Er legte seine Sachen auf den Stuhl und schloss das Fenster.
Im Schein der kleinen Lampe schaute er nach ihr. ‚Wie friedlich sie aussieht, wenn sie schläft.", dachte er, als er sie so am Boden unter ihrer Decke schlafen sah.
Er griff nach ihren Händen, fühlte und empfand sie als recht kühl.
Schnell hatte er leise die Kette gelöst, ebenso die Manschetten geöffnet und weckte sie.
"Steh auf und komm zu mir ins Bett!"
Leicht benommen und irgendwie desorientiert blinzelte sie ihn an.
Er klappte seine Decke hoch und sie krabbelte zu ihm.
"Danke, mein Herr", flüsterte sie ihm zu.
"Verwöhne mich noch etwas, nur etwas, bevor ich schlafen kann!"
Und so begann sie, seine Haut zu liebkosen und zu streicheln, so wie er es liebte.

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