Spankos und die weiße Frau

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Spankos und die weiße Frau

Spankos und die weiße Frau

Andreas

Jasmin zuckte bloß mit den Schultern!
Sie brauchte sich doch nicht zu verstecken, nur weil ihr Hinterteil etwas dicker ausfiel. Jasmin bewegte sich selbstbewusst, wobei sich ihr runder Popo von seiner allerbesten Seite zeigen durfte.

Sie wandte sich nun an die beiden Männer, die sie freundlich anlächelten. „Ich bin Jasmin Wegner. Sie sind bestimmt Tito und Joe, meine beiden mutigen Führer, die mich sicher durch den Urwald geleiten werden? Ich freu mich sehr, dass ich sie kennenlernen darf.“ Jasmins unkomplizierte Art gefiel den beiden gutaussehenden Einheimischen. Joe war jünger, gerade mal 22 Jahre jung. Tito dürfte bereits Ende 40 gewesen sein, wie es Jasmin wegen seiner grauen Schläfen im ansonsten pechschwarzen Haar vermutete. Er gefiel ihr ausgesprochen gut, was sie jedoch schnell verdrängte.
Sie hatte hier eine wichtige Aufgabe vor sich, die keinerlei männliche Ablenkung duldete. Doktor James war eine Koryphäe auf seinem Gebiet. Der 60-jährige, schottische Wissenschaftler hatte schon manch wichtigen Fund gehoben. Dieses Mal waren es die Steinmauern einer versunkenen Kultstätte, die er tief im peruanischen Urwald entdeckt hatte. Jasmin wusste, dass die Reise zu seinem Camp nicht ganz ungefährlich war. Es gab noch vereinzelte Indianerstämme, die so versteckt und abgeschieden lebten, dass sie so gut wie nie eine weiße Frau zu Gesicht bekamen. Tito übernahm das Reden, als er Jasmin auf die Gefahren dieser speziellen Expedition aufmerksam machen wollte. Die schöne Frau hörte sehr interessiert zu. „Ich bin Tito und der Kleine da drüben heißt Joe. Wir bringen sie zu Doc James, aber die Reise ist nicht ungefährlich. Sie sind eine…sehr schöne Frau…noch dazu mit eher heller Haut. Wir könnten auf Indios treffen, die eine Frau wie sie noch nie gesehen haben…“

Jasmin schmunzelte, da sie Titos Fürsorge lieb fand. Es überkam sie aber auch ein seltsames Gefühl der Angst.

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