„Was ihr Männer könnt, können wir Frauen auch.“ Luise machte wieder eine Pause und stellte sich vor Rosi hin. „Ich habe deinen Gisbert abgeschleppt.“ Luise starrte eindringlich Rosi an. „… gleich in unseren Sexclub“, fügte sie hinzu.
Man sah Gisbert deutlich seine Unruhe an. Er atmete hörbar, tief und schnell. Jetzt trat er näher an seine Frau heran. „Rosi, glaube mir … ich war nur neugierig … wollte bloß wissen, wie es auf so einer Sexparty zugeht … und mit Luise war alles so einfach … Mein Gott, wie soll ich dir das erklären … ich konnte ihr einfach nicht widerstehen.“
Gisbert blickte mich an, als erwartete er Hilfe von mir. Ich zuckte nur mit den Schultern und lächelte ihn an. Rosi neben mir trank ihr Glas Sekt in einem Schluck aus und reichte es mir. Ich sollte ihr nachschenken.
„Auf so einer Sexparty lernt man auch schnell die andere Seite der Männer kennen. Vor allem ihre intimen Vorlieben“, meinte Luise.
„Bitte, Luise, doch nicht hier vor Rosi, meiner Frau!“
„Wo denn sonst?“, erklärte Luise und trat ganz nah an Rosi heran. „Er hat mich dort im Sexclub als seine Geliebte ausgegeben. Was glaubst du, was er dort mit mir alles gemacht hat?“ Sie blickte Rosi lange und direkt an. „Nichts! Gar nichts! Noch nicht einmal gefickt hat er mich, kein einziges Mal!“ In Luises Augen spiegelte sich ihr ganzes Bedauern wider.
Ich schaute auf, blickte erst Luise, dann Gisbert an, der sich verlegen seiner Frau zuwandte. „Rosi, du kennst mich doch … ich kann mich nicht einfach ändern … Es ist mehr, dass Luise mich dazu überredet hat.“
Luise trat sichtlich verärgert ihm entgegen. „Ich brauchte dich zu gar nichts überreden!“ Sie wechselte ihren zornigen Blick zu Rosi. „Dein Mann konnte sich nicht satt sehen, wie mich der fremde Mann gevögelt hat, mich, seine angeblich Geliebte.
Spinne im Schlafzimmer
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