Erst zaghaft, kaum hörbar, dann kräftig laut, pochte es dreimal an die Glasscheibe unserer Terrassentür. Ich schaute vom Fernseher auf; Luise, meine Frau, legte ihr Buch zur Seite. „Es ist Rosi von nebenan.“
Ich erhob mich, schritt zur Terrassentür und öffnete sie. Nur mit einem knappen Bademantel bekleidet, stand Rosi vor mir und schaute mich bittend an. „Es ist schrecklich. In meinem Schlafzimmer, eine riesige Spinne. Ich weiß nicht, was ich machen soll.“
Luise stieß einen tiefen Seufzer aus und schaute mich mit einem vielsagenden Lächeln an. „Nun mach schon! Hilf ihr!“, forderte sie mich auf. „Und vergiss nicht, wiederzukommen, sobald du das Untier erlegt hast.“ – Ich nickte Luise zu und verließ mit Rosi das Haus.
Schon auf unserer Terrasse spürte ich Rosis Hand in meiner. Sie zog mich regelrecht hinüber zu ihrem Nachbarhaus, durch die Tür gleich ins Schlafzimmer. „Mein Mann hat heute wieder Nachtdienst in seinem Hotel“, flüsterte sie mir zu. „Deine Frau hat panische Angst vor Spinnen. Hier sind wir vor beiden sicher.“
Als könnte sie es kaum erwarten, dass wir uns eng umschlungen im Bett wiederfanden, öffnete sie ihren Bademantel, legte ihren BH ab und zog ihr Höschen über die Beine. Sie half mir, Jacke und Hose auszuziehen, und griff selbst nach meinem Slip. Nackt, splitternackt, lagen wir wenig später im Bett.
„Noch einmal dieses unbeschreibliche Gefühl wie letztes Mal!“, flüsterte sie mir zu.
‚Wie letztes Mal‘, damit meinte sie meine Hände, meine Finger mit den kantigen Nägeln, die ich gespreizt auf ihre Wange setzte, als hätte sich dort ein fünfbeiniges Untier niedergelassen. Wie Spinnenbeine ließ ich es über ihre Lippen zu ihrem Hals wandern und weiter zu ihren Brüsten. „Ja, so!“, hauchte Rosi mir zu. „Als würde es über meinen Körper krabbeln.“
Spinne im Schlafzimmer
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