Spritzgebäck und Eierlikör

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Spritzgebäck und Eierlikör

Spritzgebäck und Eierlikör

Wulff Triebsch

“ Sie reichte mir ein Spritzgebäck, das sie kurz in den Eierlikör getaucht hatte. „Bei den alten Inkas durften nur verheiratete Paare davon kosten.“
Während ich das Spritzgebäck nachdenklich langsam zerbiss und vorsichtig hinunterschluckte, blickte ich auf Antonia in den Armen Claudes und überlegte, wie viel sie davon genommen hatte. Es mussten viele gewesen sein, und mich wunderte nicht, was sie alles ohne jede Scheu mit sich geschehen ließ: Claudes Hände fuhren erst über ihre Bluse, dann über ihr Höschen hinab zu ihren nackten Schenkeln, umfassten ihre Hüften; seine Arme wiegten ihren Körper abwechselnd zur linken dann zur rechten Seite. Tastend suchten Antonias Hände Halt an seinen Lenden, streiften abwärts, zuckten noch nicht einmal zurück, als sie kurz zwischen seine Schenkel gerieten, ihre Fingerspitzen den Stoff berührten, der seinen Hoden und seinen steifen Penis nur noch mit Mühe halten konnte.
Mit einem Ruck öffnete Claude den Knoten an Antonias Bluse, die weit auseinander flatterte und den Blick auf ihre Brüste freigab. Wie erregt Antonia war, konnte man an ihren Brustwarzen erkennen, die sich steil darauf abhoben. Claude umfasste Antonias Körper mit beiden Armen, zog ihn zu sich, presste sein Glied gegen ihre Schenkel, seinen nackten Oberkörper gegen ihre Brüste.
Zuletzt suchten seine Lippen ihre. Der lange Kuss schien nicht enden zu wollen, wohl auch deswegen, weil Antonia seine Liebkosungen anhaltend erwiderte. Sie schlang ihre Arme um seinen Nacken und schmiegte sich an ihn. Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis beide zu Boden sanken und Claude Antonia vor unseren Augen vögelte.

Als hätte Antonia mit den gleichen Gedanken gerungen, blieb sie abrupt stehen, öffnete ihre Augen und blickte suchend umher, bis sie mich entdeckte. Doch aus Claudes Armen löste sie sich nicht. „Liebster, ich muss zurück …“, hörte ich ihre Stimme.

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