Stille Wasser

Die Madeira-Trilogie

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Stille Wasser

Stille Wasser

Svenja Ansbach

Und dann spielte sie ihm auf der Querflöte, dass ihm Hören und Sehen verging. Man war das geil, … war sie geil! Sie wusste ihre Zunge einzusetzen, als ob sie den ganzen Tag nichts anderes macht und stimulierte ihn mehr als geschickt. Mit der rechten Hand griff sie seinen Sack und streichelte diesen. Ihre linke war unter ihrem hochgeschobenen Kleid verschwunden. Damit verwöhnte sie nun eine ihrer Brüste. Davon sah er zwar nicht viel, aber das machte ihn trotzdem mächtig an.
Noch während er darüber nachdachte, ob er sie warnen sollte, wenn der Saft hochstieg, passierte genau dieses und er ergoss sich in ihrer Mundhöhle. Ängstlich wartete er auf ihre Reaktion, befürchtete das sie schimpfend hochkam, aber nichts dergleichen geschah. In aller Ruhe und Gelassenheit ließ sie ihr Zungenspiel an seinem Schwanz ausklingen, entließ seinen Freund aus ihrer Mundmöse und kam mit geschlossenem Mund hoch. Jasmin schien nicht sauer, ganz im Gegenteil, sie wirkte tief zufrieden. Denn sie öffnete ihren Mund und spielte mit seiner Sacksahne herum, dabei breit grinsend. Erst dann beugte sie sich über die Autotür und spuckte alles in die Botanik.
An ihn gekuschelt genoss sie mit ihm danach den Blick auf die hell erleuchtete Bucht von Funchal. Waren jetzt alle Lichter noch viel heller als vorhin als sie gekommen waren? Oder bildeten sie sich das nur ein?
Im Hafen lag das Kreuzfahrtschiff, dahinter ebenso hell erleuchtet ein zweites.
„Schau“, sagte sie, „da ist noch eines gekommen.“
Ansonsten sprachen sie nicht viel, genossen einfach die Nähe zueinander.
Um halb Neun wurde es Zeit. Sie musste zum Schiff. Er brachte sie bis an die Gangway und schaute ihr nach, bis sie an Bord verschwunden war. Dann ging er zum Auto zurück.
Er stutzte. Was lag denn da auf dem Beifahrersitz? Ein kleiner Zettel. Sehr schön geschrieben und farblich verziert. Denn musste sie auf dem Schiff vorbereitet haben.
„Du fehlst mir jetzt schon!
WIR SEHEN UNS DANN IN SECHS WOCHEN in ANtALya. Kuss Jasmin!“
Er starrt auf den Zettel. So ein durchtriebenes Luder, … wie war das mit den Stillen Wassern… ?

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