Strafe muss sein

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Strafe muss sein

Strafe muss sein

T. D. Rosari

“, frage sie, während sie eilig das Sortiment durchforstete. Dann schien die Verkäuferin das Richtige gefunden zu haben: Sie zog eine kleine Cellophan-Tüte hervor, in der sich, eingeschlagen in einem dünnen Karton, eine Corsage mit Strapshaltern und String befand.
Bridget blieb das Herz stehen, denn es handelte sich exakt um die Unterwäsche, die sie selbst gerade trug! Was für ein Zufall! Sie war versucht, spontan ihr intimes Geheimnis zu verraten, biss sich aber noch rechtzeitig auf die Lippen.
Die Verkäuferin pries gerade die Vorteile ihrer Ware an: „Europäische Ware, handgefertigt!“, erklärte sie. „Das transparente Material, einfach wunderschön!“, schwärmte sie. „Der String ist klassisch-schlicht!“ Fein säuberlich breitete die Frau die Unterwäsche am Verkaufstresen aus. „Dazu noch die richtigen Strümpfe!“ Die Verkäuferin eilte davon, um in einer anderen Lade die passende Strumpfware zu finden.
„Gefällt mir wirklich sehr gut!“, erklärte der Mann. Trotzdem klang er etwas zögerlich. „Wie trägt sich die Spitze?“, wollte er dann wissen. Bridget war angetan. Dieser Typ kaufte nicht zum ersten Mal Unterwäsche für seine Herzdame. Die Spitze von Billigware konnte wirklich sehr steif und unangenehm auf der Haut sein.
„Wie gesagt – erstklassige Qualität. Die Spitze trägt sich wie ein Hauch von Nichts!“
„Das kann ich nur bestätigen!“, meldete sich nun Bridget zu Wort. „Ich besitze dieses Ensemble und ich trage es sehr gerne!“ Sie lächelte dem Mann zu. Dieser schaute überrascht in ihre Richtung und zog verblüfft die linke Augenbraue hoch. „Tatsächlich?“ Dann erwiderte er Bridgets Lächeln. Die Verkäuferin strahlte von einem Ohr bis zum anderen.
Bridget trag näher an den Mann und die Verkäuferin heran. Sie hatte noch immer den kleinen Bügel mit dem Lederstring in der Hand, der vorne mit einem goldenen Reißverschluss zu öffnen war. Mit Vergnügen registrierte Bridget, dass der neugierige Blick des Mannes kurz auf die Fetischware in ihrer Hand fiel.

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