Strafe muss sein

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Strafe muss sein

Strafe muss sein

T. D. Rosari

„Sie würden mich für eine Sekunde entschuldigen?“ Überrascht blickten der Mann und die Verkäuferin Bridget nach, die hurtig in einer Umkleidekabine verschwand.
Keine halbe Minute später wurde der Vorhang beiseitegeschoben und Bridget trat in den Verkaufsraum: Sie trug nur das zweiteilige Corsage-Set samt Strapshalter, den dunklen Strümpfen und ihren hohen Stiefeln.
Triumphierend, mit den Armen in die Hüften gestemmt, präsentierte sich Bridget den Beiden. „Ich hatte heute nichts Romantisches vor und trage diese Unterwäsche sehr wohl im Alltag!“, erklärte Bridget. „Und wollen Sie wissen, warum ich auch im Alltag edle Dessous trage? Weil ich mich so besser fühle! Und ab und zu sehr gerne zum Sexualobjekt reduziert werde!“
Die Verkäuferin hatte überrascht eine Hand vor ihren offenstehenden Mund gelegt, der Mann bemühte sich um Fassung. „Wirklich sehr attraktiv!“, versuchte er es dann mit einem Kompliment.
„Die Unterwäsche oder ich?“, fragte Bridget frech.
„Beides!“, gab der Mann erstaunlich souverän zurück und nickte anerkennend. Ihm fiel es schwer, die Contenance zu behalten. Diese Blondine hatte längere Beine als seine Partnerin, die lasziveren Hüften, die schmalere Taille. Sie bewegte sich wie eine Gazelle und legte ein feminines Selbstbewusstsein an den Tag, wie er es noch nie erlebt hatte. Er spürte, wie sich das Begehren in ihm regte.
„Darf ich Ihnen einen Tipp geben?“, hörte der Mann die blonde Frau in den sexy Dessous sagen. „Kaufen sie ihrer Liebsten dieses Set für den Alltag und was richtig Scharfes für den Sex!“
Der Mann setzte zum Protest an, doch Bridget unterbrach ihn: „Ich suche ihnen das Richtige heraus und ich garantiere Ihnen: Sie beide werden viel Spaß haben!“
Die Verkäuferin schlug sich sofort auf Bridgets Seite. „Die Dame hat völlig recht! Erotische Unterwäsche soll animieren – das ist schließlich das Einzige, was zählt!“ Sie zwinkerte Bridget zu.

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