Striemen auf zarter Haut

WG mit strengen Regeln - Teil 6

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Striemen auf zarter Haut

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Andreas

„Mag mir jemand verraten, was es mit dieser Kehrwoche auf sich hat? In unserem Mietvertrag steht, dass es Sanktionen gibt, wenn sie nicht gemacht werden sollte.“ Franzi lachte. „Es ist auf jeden Fall empfehlenswert, das Schild mit dem Besen nicht zu ignorieren. Die Werners sind super-nette Leute, aber in manchen Punkten eben sehr konservativ. Wenn ihr Ärger vermeiden wollt, müsst ihr einfach versuchen, euch an die Hausregeln zu halten.“ Kira fühlte ein unbehagliches Gefühl, das sie nicht einordnen konnte. Sie fragte nicht weiter nach, da sie spürte, dass ihr niemand der Anwesenden mehr erzählen wollte. Mary gab Sarina ein zweites Stück Kuchen, das diese mit leuchtenden Augen entgegennahm. Sibel dachte an Mesut. Sie wollte ihn bald wiedersehen. Nadine fuhr voll auf Franzi ab, was Sibel ganz lieb war. Sie mochte Nadine sehr gerne, aber Mesut hatte ihr Herz erobert. Mesuts Großeltern kamen in den sechziger Jahren nach Deutschland. Mesut besaß logischerweise einen deutschen Pass, da er hier geboren wurde. Seine Eltern gehörten zu den streng religiösen Menschen, die Sex vor der Ehe strikt ablehnten. Mesuts älterer Bruder Murat folgte auch dieser Doktrin, weshalb Mesut kein Mädchen bei sich übernachten lassen durfte. Sibel verabschiedete sich von den Mitbewohnerinnen. Sie schwang sich auf ihr Rad, um schnellstens in den Stadtpark zu gelangen. Sibel trat kräftig in die Pedale ihres Bikes. Das schwarze Kleidchen ließ ab und zu ihr weißes Höschen sehen, was manchen Passanten erfreute. Mesut wartete an der kleinen Holzbrücke. Er lehnte lässig am Geländer, wobei er eine Zigarette rauchte. „Hey, weißt du nicht, dass Rauchen schlecht für die Potenz ist?“ Mesut grinste, als er sein freches Mädchen entdeckte. „Ganz schön kess, die Kleene!“ scherzte er gutgelaunt. Sibel stellte ihr Rad ab. Sie sprang in Mesuts Arme, wobei sie ihn beinahe zu Fall brachte.

„Ich habe dich so vermisst, Mesut!

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