09.15 Uhr
Als ich in Ruhe zu Ende gefrühstückt habe, spüre ich das unruhige Kribbeln in meinen Lenden was sich bis zu meinen Oberschenkeln zieht. Ich stehe auf und lege meinen Morgenmantel ab. Mir wird heiß bei dem Gedanken. Dann laufe ich splitterfasernackt durch die gesamte Wohnung und öffne überall sperrangelweit die Fenster.
Dann beginne ich in aller Seelenruhe die Küche aufzuräumen – immer noch nackt – während draußen vor den geöffneten Fenstern die osteuropäischen, verschwitzten Bauarbeiter die Dämmplatten anbringen. Ich bin nass. Und ich bin mir nicht sicher, ob es von der Hitze kommt oder von meiner Geilheit.
10.00 Uhr
Mein Mann Thomas sollte nun endlich am Flughafen sein. Also kann ich jetzt endlich tun und lassen was ich will. Oder eigentlich vielmehr das tun, was ich immer tue, wenn er weg ist und ich sicher weiß, dass er nicht unverhofft auftaucht.
Der erste Kunde hat sich erst gegen Mittag angesagt – ich habe also noch genug Zeit. Es kribbelt in mir wie noch nie. Fast bin ich ein wenig nervös wegen dem, was ich nun vorhabe. Irgendwie ist das eine spontane und dreckige Idee und ich werde sie wahrmachen.
Seit einer Dreiviertelstunde laufe ich nackt durch die Wohnung und registriere mit Wohlwollen die verstohlenen und gierigen Blicke der schmutzigen Arbeiter auf dem Baugerüst vor den offenen Fenstern.
Ich gehe nun noch einen Schritt weiter:
Im Schlafzimmer angekommen, lege ich mich auf das Bett, wo mich kurz zuvor mein Ehemann vor den sabbernden, fremden Gesichtern geleckt hat, ziehe die Schublade auf, hole meinen Lieblingsdildo heraus und fange an, ihn langsam um meine Pussy kreisen zu lassen. Dabei lasse ich das weit geöffnete Schlafzimmerfenster nicht aus den Augen. Ich bin gespannt, was passieren wird.
10.15 Uhr
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