Sturm und Krise

Nach dem großen Sterben – Teil 24

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Sturm und Krise

Sturm und Krise

Reinhard Baer

.. ich will Dich ganz in mir spüren.“
Endlich kam auch ich in den Takt, vergaß kurz meinen Schmerz und spürte langsam wie sich diese wohlige Spannung in meinen Lenden aufbaute. Als sie sich plötzlich aufbäumte, glaubte ich fast zu sterben, so fest spannte sie ihr geiles Fötzchen an. „Jaaa ... ja ... hmm ... ahhh“, stöhnte sie laut, und ich spürte, wie ihr Saft meinen Schwanz entlanglief und sich über meinem Sack verteilte. Und dann schoss ich mein Sperma tief in ihre nasse Hitze. Danach fielen wir in einen nicht sehr tiefen unruhigen Schlaf.

In den nächsten Tagen suchte ich einen Weg in die Normalität zurückzufinden, aber es fiel mir unendlich schwer. Ich ging allein, bis an die Zähne bewaffnet, mit meiner Stute Smith auf Beutezüge und machte jeden Donald nieder der mir in die Quere kam. Es wäre häufig einfacher und vernünftiger gewesen einer Herde auszuweichen, aber ich tat es nicht. Ich hatte etwas Selbstzerstörerisches an mir.
Einzelnen dieser verrottenden Gesellen schlug ich mit einer Machete den Kopf ab. Wenn es eine größere Herde war, schoss ich einer Reihe von ihnen mit dem Präzisionsgewehr den Schädel weg und den näherkommenden mit der Schalldämpferpistole in die Matschbirne. Zum Schluss verloren immer ein paar den Kopf - dank meiner Machete. Mehr als einmal kam ich dabei in tödliche Bedrängnis, aber ich konnte mit dieser verrückten Aktion einfach nicht aufhören.

Ich fiel in eine tiefe Sinnkrise, schwankend zwischen Depression und dem Verklären meiner eigenen Outlaw-Vergangenheit vor der Apokalypse. Ich redete mir plötzlich ein, in Wirklichkeit ein schlechter Mensch zu sein und nahm mir zeitweise vor, auch wieder als ein solcher zu leben. Dann wiederum dachte ich an Linda und die anderen guten Menschen die kennengelernt hatte und konnte die düsteren Gedanken zurückdrängen.

Der Tiefpunkt kam etwa nach zwei Wochen, mit einem Vorfall auf den ich wahrlich nicht stolz bin.

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