Mehrmals gingen sie im Raum auf und ab. Von Matthias und Richard ernteten sie Bewunderung ohne Ende. Sie shakerten miteinander und präsentierten sich gegenseitig ein wenig, bevor jede auf ihren Partner zuging.
Natürlich kostete es Angelika einiges an Überwindung, in solch einem provokativen Outfit vor die beiden Männer zu treten. Aber Melanie verstand es geschickt, ihr Ego so zu reizen, dass sie sogar zu mehr als nur „modeln“ bereit war. <Melanie und Richard sind nett und sonst sieht mich ja keiner>. Angelika wollte es einfach tun. Einmal über alle Stränge schlagen. Ihren Körper zeigen. Und die begehrlichen Blicke der zwei Männer spüren…
‚Sex während Andere dabei sind oder vielleicht auch zusehen‘. Melanie hatte sie dazu gebracht, über diese Vorstellung nachzudenken. Und je länger sie darüber nachdachte und mit Mel darüber sprach, umso reizvoller erschien ihr auch diese Herausforderung. „Mein Mann und ich lieben so was. Ich will Dir Matthias nicht abspenstig machen, dafür liebe ich Richard viel zu sehr…“ bekräftigte Melanie, „aber beim Ficken mit dem eigenen Partner beobachtet zu werden…“
Sie hatte ‚ficken‘ gesagt. Bei Angelika heftete sich dieses Wort fest. Ihr war es immer zu ordinär. Bis heute. Ficken. Sie stellte sich gerade vor, wie ihr Mann reagieren würde, wenn sie dieses Wort in den Mund…Oder Matthias…?
Und genau Dieser griff das Wort, das Melanie so arglos in den Raum gestellt hatte, auf. Er zog seine Geliebte ganz nah zu sich heran und flüsterte: „Ich würde Dich jetzt gerne ficken!“
Da Angelika super gut drauf war, natürlich hatten der Sekt und die zwei Gläser Wein einen gewissen Anteil an ihrem Zustand, flüsterte sie zurück: „Ja, ich auch!“ Sie war erregt und sie verdrängte dieses Gefühl nicht.
Melanie setzte jetzt noch einen drauf. „Wie wäre es, wenn sich auch unsere Herren von ihren Schuhen, Hemden und Hosen befreien würden?“
Matthias zögerte. „Wir sollten vielleicht jetzt aufbrechen…!?“
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