Sündiges Geheimnis - Teil 4

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Sündiges Geheimnis - Teil 4

Sündiges Geheimnis - Teil 4

Grauhaariger

Ihr Mann nahm ihr erstmal die Entscheidung ab in dem er sich liebevoll zu ihr legte. „Es tut mir leid mein Herz, dass ich Dich so lange vernachlässigt habe!“

Angelika dachte, sie höre nicht recht. Sie lag mitten am Tag aufreizend im Bett, was noch niemals vorgekommen ist, und er blieb ganz ruhig und entschuldigte sich bei ihr. Sie hätte Fragen erwartet, Vorwürfe, vielleicht auch gleich den Verdacht des Fremdgehens! War das wirklich ihr Mann? Aber das stand außer Zweifel.

Er küsste sie zärtlich. Erst an der Schulter, dann auf die Wange. Angelika entschloss sich für die Offensive. Bevor sie jedoch auch nur einen Ton sagen konnte, wurde sie von ihrem Mann auf den Mund geküsst. Seine Zunge tastete sich an ihre Lippen. Angelika konnte gar nicht anders als diesen Kuss zu erwidern.

„Ich weiß, Du wartest auf Ihn,“ versuchte Wolfgang zu erklären, „aber er wird nicht kommen. Er hat mir die Augen geöffnet und ist jetzt selbst bei seinem Bischof.“ Angelikas Herz klopfte bis zum Hals. <Nein, das durfte er nicht tun!> Ihr Kopf, ihre Gefühle, ihr ganzer Körper fuhr Achterbahn.

„Ich würde mir wünschen, Du würdest irgendwann so sexy auf mich warten!“ Nur wie durch einen Schleier vernahm Angelika die Worte ihres Mannes. Ihre Tränen liefen. Wolfgang nahm sie in den Arm. Er wusste, jedes Wort wäre jetzt zu viel.

Als Angelika sich ein wenig gefangen hatte, zog sie sich einen Morgenmantel über. Die Eheleute fingen an, miteinander zu reden. Den ganzen Nachmittag. Sie ließ Kaffee für Beide aus dem Automaten, holte Kekse aus dem Schrank, ohne dass ihre Unterhaltung abriss.

Sie ließ sich sogar auf seine Zärtlichkeiten ein. Ja, es schmeichelte ihr, dass er ihr Komplimente machte. Verführerisch drehte sie sich um die halbe Achse, legte dabei den Morgenmantel ab und zeigte sich in dem sündigen Negligé.

„Du bist so schön und ich habe es nicht mehr gesehen!“ Wolfgang war aufgestanden und schmiegte sich in ihren Rücken seiner Frau. Wie lange hatte er sie nicht mehr so zärtlich berührt wie jetzt, als seine Hände an ihren Oberarmen entlangglitten?

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