Sündiges Geheimnis - Teil 4

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Sündiges Geheimnis - Teil 4

Sündiges Geheimnis - Teil 4

Grauhaariger

Es musste wie ein Schlag ins Gesicht für ihn gewesen sein, von ihrem Liebhaber zu erfahren, dass seine Frau ihn betrog. Welche Worte hatte Matthias wohl gewählt, dass Wolfgang so einsichtig ihr gegenüber war? Dass er sie scheinbar nicht verlieren wollte?

Sie konnte sich vorstellen, dass ihr Mann jetzt nicht so recht weiterwusste. Sollte er ihr deutlich sagen, dass er mit ihr ins Bett wollte? Oder sollte er ihr nur das Gefühl geben für sie da zu sein? Mit der Unsicherheit, dass sie von ihm mehr erwarten würde? Mehr in Form von Sex? Oder nur zärtliche Berührungen, Küsse? Angelika reichte ihm die Hand indem sie meinte: „Wenn Du Lust auf mich hast, sag es! Zu einem Fick,“ ab heute würde sie kein Blatt mehr vor den Mund nehmen und die Dinge beim Namen nennen, „würde ich nicht nein sagen!“

Wolfgang war erleichtert und zugleich schockiert. <Sie würde wollen!> freute er sich, aber dass von ihr, seiner vermeintlich eher konservativen Frau, der Ausdruck ‚Fick‘ kam, verwirrte ihn.

Seine Hände umspielten gerade ihre Hüften. Er hauchte ein Küsschen in ihren Nacken und flüsterte: „Ich hab große Lust auf Dich!“

Angelika lächelte. „Dann gehst Du jetzt duschen und ich warte sehnsüchtig im Bett auf Dich!“

An diesem Abend und in dieser Nacht würde sie ihm zeigen, was er von ihr bekommen könnte. Was er IMMER von ihr bekommen könnte! Er müsste sie im Alltag nur respektvoll behandeln und viel mehr als in den letzten Jahren auf ihre Bedürfnisse eingehen.

Irgendwie erleichtert, dass das Versteckspiel ein Ende hatte, lag sie auf ihrem Ehebett. Andererseits aber war sie zutiefst betrübt, Matthias vermutlich niemals wieder so nahe zu sein, ihn nie wieder in sich zu spüren. Er hatte für sie beide entschieden.

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