Super-MILF

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Super-MILF

Super-MILF

T. D. Rosari

HOLY SHIT! Die SUPER-MILF! NO WAY!!!
Die Frau schob mit ihren sorgfältig manikürten Fingern die YSL-Shades ein Stück von ihrer Nase und blickte ihn fragend an. „Ob dieser Platz noch frei ist?“, wiederholte sie ihre Frage, etwas ungeduldig.
„Yep!“, platzte es aus Kilian nach einer gefühlten Ewigkeit heraus. Und er bereute es sofort. „Yep!“ war als Antwort TOTAL unreif und ABSOLUT peinlich!
„Yep?“, fragte Bridget grinsend. Die Replik des jungen Mannes amüsierte sie. Ein leckeres Kerlchen hatte sich da in die erste Klasse verirrt. Ein leckeres Kerlchen mit beeindruckender Armmuskulatur und breiten Schultern, um genau zu sein! Dass der junge Muskelprotz noch grün hinter den Ohren war, erkannte Bridget sofort. Grün hinter den Ohren und verlegen, wenn er es mit attraktiven Frauen zu tun bekam. Bridget beschloss, sich mit dem Typen zu amüsieren.
„Yep? Hmm… Bedeutet das vielleicht, dass ich mich setzen kann?“ Bridget schenkte dem jungen Mann ein bezauberndes Lächeln, rückte aber ihre Brille wieder zurecht. So würde der junge Athlet nicht sehen können, welche seiner Muskelpartien sie gerade musterte…  
Indes hatten die Wangen des Mannes eine gesunde, rötliche Farbe angenommen. Hatte er sich bisher äußerst lässig in die Sitzgarnitur gelümmelt, so nahm er nun rasch eine aufrechtere, salonfähigere Sitzhaltung ein. „Aber bitte, nehmen Sie Platz. Hier ist frei!“
Bridget zog überrascht eine Augenbraue nach oben. Der Mann hatte sich von seinem Schreck schneller erholt, als sie gedacht hatte! Und er konnte sich gewählter ausdrücken, als sie es im zugetraut hätte. Welch‘ angenehme Überraschung.
„Vielen Dank!“ Bridget legte Laptoptasche und Jacke ab und nahm gegenüber dem jungen Mann Platz. Dieser lächelte sie kurz an, griff dann aber zu seinem Smartphone. Damit signalisierte er Bridget, dass er nicht an einem Gespräch mit ihr interessiert war. Bridget grinste.

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