Super-MILF

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T. D. Rosari

„Was machen wir hier?“, fragte Kilian, als das ungleiche Paar am Bahnsteig Richtung Ausgang ging.
„Ich kenne ein nettes Hotel. Da könnte ich deinen Trainingszustand überprüfen, wenn du Lust dazu hast!“, flirtete Bridget. Sie genoss die Blicke der Vorbeigehenden: Da ging diese blonde Geschäftsfrau Ende 30 in Designer-Klamotten mit diesem lässig gekleideten, jungen Sportler-Typen, händchenhaltend in anregender Konversation vertieft.
Kilian schluckte kurz. Dieses sexuelle Angebot überraschte ihn wie so manches an diesem denkwürdigen Abend. „Können wir machen!“, war alles, was Kilian einfiel.
Bridget lachte. „Bei deinem Charme besteht noch Luft nach oben!“, erklärte sie dem jungen Mann. Dieser blickte erst jetzt, neuerlich sichtlich irritiert, auf seine linke Hand, welche die rechte Hand der Frau hielt. Augenblicklich wurde sich Kilian der Erotik des Moments bewusst und sein Körper reagierte folgerichtig mit beginnender sexueller Erregung.
Bridget verstand es aber, Kilians Vertrauen zu gewinnen. „Was glaubst du, denken die Leute, wenn sie uns sehen?“, fragte Bridget verschwörerisch – so, als ob sie gerade etwas Verbotenes täten.
„Businesslady gönnt sich Sportstudenten?“, antwortete Kilian schlagfertig. Er lachte leise. „Die Blicke fühlen sich aber irgendwie gut an!“, meinte er dann – ob dieser Erfahrung ein wenig erstaunt.
„Dann bin ich gespannt, ob sich die Leute an der Rezeption etwas anmerken lassen“, erklärte Bridget.
Noch immer strömten zu viele Eindrücke und Empfindungen auf Kilian ein. Deshalb hatte er nicht gemerkt, dass sie den Eingangsbereich eines kleinen Boutique-Hotels erreicht hatten. Das Entrée wirkte sehr gepflegt, das Interieur der Lobby ebenfalls. Hier hatten erstklassige Designer Hand angelegt, vermutete Kilian. „Deinen Ausweis bitte“, erklärte Bridget mit dem Ton einer Beamtin am Amt, lächelte dabei aber. Brav drückte ihr Kilian seinen Personalausweis in die Hand.

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