Aber wenn es ging, blieb er mit dem einen oder anderen im ungefähren, zum Beispiel dass es einen Unterschied zwischen wohlhabend und stinkereich gab.
Eines Abends, nach einigen Treffen, die nie über eine Abschiedsumarmung und ein Bussi auf die Wange hinausgekommen waren, brachte er sie mal wieder nach Hause. Er verabschiedete sich wie bisher immer artig vor Ihrer Haustür und wollte sich schon zum Gehen umdrehen, da sagte sie: „Magst Du noch mit hochkommen?“
In ihrer bescheidenen Wohnung, die im Wesentlichen aus einem Wohn-Essbereich bestand und von deren Mini-Flur zwei weitere schmale Türen abgingen, bot sie ihm etwas zu trinken an. Ohne große Erklärung verschwand sie dann in dem einen Zimmer und kurze Zeit später hinter der anderen Tür. Sie rief ihm gerade noch zu: „Magst du in das Schlafzimmer gehen?“
Er mochte! In ihrem von ein paar Kerzen spärlich erleuchtetem Schlafzimmer stand ein breiteres Bett als er von einem Single erwartet hatte. Es nahm fast den ganzen sehr kleinen Raum ein. Auf einer Seite, der unbenutzt wirkenden, schlüpfte er unter die Bettdecke, hatte sich aber nur getraut Jeans, Hemd und Socken auszuziehen. Er war unsicher. Das kam hier jetzt doch ein bisschen plötzlich.
Sonja kam durch die Tür und schlüpfte an ihrer Seite unter die Decke. Und nun?
Darüber musste er nicht lange nachdenken, denn Sonja kam sofort rüber und kuschelte sich an ihn. „Du musst das nicht tun, ... wirklich“, sagte er.
„Ich möchte aber“, entgegnete sie und spielte mit der linken Hand mit seiner Brustbehaarung in der sie imaginäre kleine Löckchen drehte.
„Okaaay“, sagte er, „dann will ich mal hoffen, dass du nicht enttäuscht bist. Bei mir wird’s schnell gehen. Is lange her …“
„Kein Problem“, sagte sie, „ich kann warten, … auf die Rückrunde.“ Sie schien wirklich große Lust zu haben, was er spätestens bemerkte, als sie sich auf ihn schwang und ihr feuchtes Geschlecht an seinem rieb.
schreibt Amorelio