Svenjas Entscheidung

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Svenjas Entscheidung

Svenjas Entscheidung

Andreas

Onkel Klaus berührte Svenja leicht an der Hüfte, als er ihr die Tasche abnehmen wollte. Ein Schauer breitete sich in ihrem Körper aus, der ihre Unsicherheit noch verstärkte. Zum Glück fiel es niemandem auf. Tante Karla bat Schwester und Nichte, am Tisch Platz zu nehmen, während Klaus das Gepäck in ihre Zimmer brachte. Als er das erledigt hatte, gesellte er sich zu den drei Frauen.

Nach einer leckeren Stärkung bestehend aus schmackhaftem Kuchen und kräftigem Kaffee, fragte Onkel Klaus, ob Svenja Lust auf einen gemeinsamen Hof-Spaziergang hätte. „Das wäre mega, Onkel Klaus. Ich wollte mich sowieso mit dir unterhalten.“ Klaus lächelte auf seine gewinnende Art. „Dann machen wir uns am besten gleich auf den Weg!“ Yvonne freute sich derweil auf ein Vieraugengespräch mit ihrer älteren Schwester. “Geht nur, dann machen wir es uns so lange gemütlich.“ Klaus lächelte, als er seine Nichte an die Hand nahm. Er führte Svenja zu den Hühnern, die sie gemeinsam fütterten. Während sie den gackernden Hennen und dem stolzen Hahn zusahen, sprach Klaus seine Nichte an. „Mir scheint, dass dich etwas bedrückt. Sollen wir in die Scheune gehen? Dort können wir uns in Ruhe unterhalten.“ Svenja faszinierte die soziale Intelligenz ihres Onkels, der sofort spürte, dass sie reden wollte. „Ja gerne, Onkel Klaus. Ich brauche tatsächlich deinen Rat.“ In der Scheune wollte er wissen, was Svenja auf den Nägeln brannte. „Was ist los mit dir? Hast du Ärger mit deiner Mutter?“ Svenja erzählte ihrem Onkel alles. Sie gestand ihm auch das Kiffen und dass sie ihrer Mutter schlaflose Nächte voller Sorgen bereitet hatte, nachdem sie mit ihren Freunden die Clubs unsicher machte. „Meinst du, dass so ein Verhalten korrekt ist?“ Svenja spürte einen Kloß im Hals, der ihr die Luft zu nehmen drohte. „Nein, das ist es sicher nicht! Ich habe gehofft, dass du mir helfen kannst.

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