„Kann ich die Hose nicht anbehalten?“ Onkel Klaus wurde ungeduldig. „Nein! Du wirst auf sie verzichten müssen, oder wir lassen das Ganze!“ Svenja zupfte an einer Strähne ihres schulterlangen Haares. Wenn sie jetzt einen Rückzieher machte, würde sie vor ihrem Onkel das Gesicht verlieren. Das stand für das nervöse Mädchen fest. „Gut, dann möchte ich, dass du mir den Hintern versohlst!“ Klaus zog sofort einen Stuhl aus einer Ecke, den er in Sichtrichtung Scheunentor platzierte. Er öffnete eine Schublade, aus der er ein weiches Tuch hervorholte. Klaus putzte den Lederriemen sorgfältig ab, ehe er die Sitzfläche des Stuhls abwischte. „Jetzt ist alles blitzblank, Svenja.“ Seine lockere Art machte die Situation für Svenja etwas erträglicher. „Soll ich deine Mutter holen, damit sie sieht, wie du den Hintern vollkriegst?“ Svenja reagierte mit Entsetzen. „Nein, um Gottes Willen! Da würde ich mich zu Tode schämen!“ „Du solltest es ihr irgendwann sagen. Mütter finden sowieso immer alles heraus, was ihre Töchter betrifft!“ Svenja seufzte. „Sie wird es vermutlich für eine gute Idee halten. Ich habe den Eindruck, dass sie mich schon längst versohlen wollte.“ „Ich denke, das sollte sie in Zukunft auch tun, Mädchen. Ich bin sicher, dass dir das nicht schaden wird! Zumindest so lange, wie du mit Yvonne zusammenlebst.“ Svenja behagte diese Aussicht nicht besonders, zumal sie schon mit der gegenwärtigen Situation überfordert zu sein schien. Onkel Klaus setzte sich auf den Stuhl. „Komm her, Svenja!“ Das aufgeregte Mädchen folgte aufs Wort. Svenja stand dicht neben Onkel Klaus. „Zieh die Hose runter!“ Svenja griff in den Bund ihrer Trainingshose. Mit rotem Kopf streifte sie die dünne Hose nach unten, bis sie auf Höhe ihrer Knie war. „Leg dich jetzt über meinen Schoß!“ Svenja bückte sich, wobei sie beinahe auf Onkel Klaus‘ Knie gefallen wäre. Ihre Hände fanden auf dem gestampften Lehmboden Halt, während ihre Fußspitzen auf und ab wippten.
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