Nun erhob auch er sich auf die Knie. Gebannt und erregt sah er auf den erotischen Gabentisch hinab, den seine Gastgeberin für ihn bereitet hatte. Begehrlich richtete er seinen geladenen Torpedo auf das lockende Ziel aus.
„Worauf wartest du?“, drang ihre vor Geilheit verzerrte Stimme an sein Ohr. „Stoß zu!“
Mark ließ seinen Torpedo bis zum Anschlag in das schlüpfrige Futteral gleiten. Sein Eindringen entlockte Fenja einen Seufzer des Wohlbehagens. Mit kräftigen Stößen entfachte er die Glut, die sie beide in Brand setzen sollte. Zwar bemühte er sich, den Moment des Sichgehenlassens hinauszuzögern, doch Fenja schmolz unter seinen gleitenden Schwüngen dahin wie ein Sahnehäubchen auf heißem Cappuccino. Jede Faser ihres Körpers fieberte dem point of no return entgegen. Ihr keuchendes Stöhnen verriet Mark, dass sie sich gemeinsam auf dem Weg zum Tempel der Aphrodite befanden.
„Warum kommst du nicht?“, quengelte sie ungeduldig. „Ich kann nicht länger auf dich warten…!“
Mark schob seine Hände unter Fenjas Brustkorb. Wie ihre vom Schaum glitschigen Brüste durch seine Finger flutschen! Seine Erregung stieg ins Unermessliche. Seine Stöße kamen jetzt so kraftvoll, dass das Wasser über den Wannenrand schwappte. Nun ging alles sehr schnell. Seine aufgestaute Lust entlud sich blitzartig. Zeitgleich mit Fenjas Aufschrei zog sich eine Würgeschlange um seinen pulsierenden Penis zusammen, quetschte ihn aus wie eine Tube Zahnpasta. Hand in Hand hatten sie die Schwelle zum Liebestempel überschritten und wurden mit dem überwältigenden Gefühl gemeinsam empfundener Wollust belohnt.
„Mir zittern die Knie!“, verriet Fenja, nachdem sie ihre Sitzplätze wieder eingenommen hatten. „Wenn ich spüre, wie du etwas Warmes in mir zurücklässt, könnte ich schreien vor Glück.“
„Das ist die Untertreibung des Jahres!“, meinte Mark lachend. „Übrigens: was hältst du davon, wenn wir essen gehen? Nach dem ganzen Süßkram habe ich ordentlich Appetit auf etwas Herzhaftes...“
„Wenn ich nur nicht wieder in die Küche muss…!“
*
Drei Tage später brachte Mark Fenja zum Bahnhof. Sie hatte ihr Praktikum mit Erfolg absolviert - und bereits eifrig Zukunftspläne geschmiedet. Im nächsten Jahr, wenn sie ihr Studium beginnen würde, könnten sie ganz offiziell ein Paar werden und zusammenziehen. Er gab ihr einen letzten Kuss, bevor sie in den Waggon stieg.
„Ich schicke dir immer mal wieder ein paar Sweeties!“, versprach sieaugenzwinkernd und winkte mit dem Smartphone aus dem Zugfenster.
Sweeties
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