Sylt

8 4-7 Minuten 0 Kommentare

Ich kannte die Insel nur aus meiner Kindheit und damit verbunden waren immer Erinnerungen an Sonnenbrände und Hitze....

Weil der Herr nicht in Kiel wohnt, aber viel unterwegs ist, verabredeten wir uns an einem Wochenende auf Sylt – sehr naheliegend, oder?

Ich war schon drei Tage eher da, weil ich noch Urlaub hatte und wartete. Ich wußte nicht, wo er wohnen wollte, ich wohnte in einer kleinen Pension direkt am Deich. Die Vermieterin wohnte nicht im gleichen Haus, und weil keine Saison war, war ich der einzige Gast. Es war wunderbar und sehr erholsam. Ich konnte über Gott und die Welt nachdenken und mir alle Zeit der Welt dabei lassen. Kein Telefon, wenn ich es nicht wollte, kein Internet, kein Fernseher. Einfach herrlich!

Ich genoß die Tage und je näher der Zeitpunkt unseres Treffens kam, desto nervöser wurde ich. Warum denn bloß? Ich kannte ihn doch...

Es war etwas Anderes: es war grenzenlose Gier nach Ihm, nach seinem Geruch, seiner Wärme, seinem Körper, seinen Händen, seiner Liebe, seiner Lust... Ich fühlte mich, wie ein Teenager!

Endlich war der Tag da, und wir trafen uns in Westerland, am Zug. Ich wußte nicht, ob er mit oder ohne Auto kommt, ich wußte nur: er kommt...alles Andere war mir egal.
Da! Ich konnte mich erst gar nicht bewegen und konnte nicht glauben, daß dieser tolle Mann meinetwegen hier war...Dann stürmte ich los.

Als wir uns in die Arme fallen, da spüre ich, daß sein Herz genauso schnell klopft, wie meines. Wir flüstern uns gegenseitig zu, wie sehr wir uns vermißt hatten, immerhin zwei Wochen lang, und klammern uns aneinander fest, als wollten wir uns nicht mehr loslassen. Ein endloser Kuß folgt und schließlich setzen wir uns in Bewegung.

Ich frage Dich , wo Du wohnst, und Du entgegnetest lässig: „ Bei Dir, wo sonst? Keine Angst, ich habe die Vermieterin angerufen, sie weiß Bescheid. Du hattest die Adresse und Telefonnummer neben Deinem Bett liegen, und ich habe sie mir gemerkt.“ Dein unwiderstehliches, freches Grinsen weckt die Lust in mir, sofort über Dich herzufallen...

Aber vorher müssen wir noch ein kleines Stück laufen. Weil Du doch ohne Auto gekommen bist, und ich das Rad in der Pension gelassen habe...

Wir geben uns die Hand und ich spüre, wie kleine, elektrische Stöße durch meinen Körper jagen. Ich kann der Versuchung einfach nicht widerstehen und laß meine Hand langsam unter Deinen Pullover auf Deine nackte Haut gleiten, Du zuckst nur kurz zusammen und gehst unbeteiligt weiter *smile *
Es ist recht warm, für Mai. Und mit einem Mal spüre ich Deine Hand ebenfalls auf meiner Haut und die Stromstöße nehmen deutlich zu... Alles vibriert in mir. Wenn das noch lange so geht, dann muß ich schreien...oder Dich haben!

Ich sehe Dich an, und merke, daß es Dir genauso geht. Ich küsse Dich stürmisch und flüstere Dir zu: „ Da vorne rechts gibt es einen kleinen, versteckten Weg durch die Dünen, der führt direkt zur Pension, ist kürzer, und kommt keiner sonst....“ Ich sehe Dein verstehendes Blitzen in den Augen und schon biegen wir rechts ab...Was dann folgt, ist wie ein Traum:
Du preßt mich an Dich und flüsterst mit rauher Stimme: „Oh man, ich muß ich Dich haben, sofort... bitte!“
Ich habe das Gefühl, Deine Stimme fährt mir direkt in den Unterleib. Aber ein letzter Rest Verstand sagt: „hier noch nicht, ein Stück weiter ist ne kleine Mulde....“ ich ziehe Dich hinter mir her und angekommen falle ich in den Sand. Das es noch kalt auf der Erde ist, stört mich überhaupt nicht, im Gegenteil, ich habe das Gefühl, zu Verbrennen.

Als ich meine Augen aufmache, sehe ich die pure Lust in Deinem Blick. Meinen Pullover wird hochgezerrt und schon hast Du eine meiner steifen Brustwarzen im Mund. Mir entfährt ein lautes Stöhnen, es ist so ein geiles Gefühl!
Ich merke, wie es zwischen meinen Beinen tierisch nass wird und danach lechzt, endlich wieder von Dir berührt zu werden!
Und auch in Deinen Augen steht: auch Du willst mich sofort – Du zerrst meine Hose runter und ich liege „gefesselt“ vor Dir. Du drehst mich um und sagst: „knie Dich hin!“ und mit einem kräftigen Stoß dringst Du in mich ein und raunst mir zu: „ Sorry, aber ich bin so geil, ich habe jetzt keinen Bock auf Spielereien, ich will Dich nur endlich ficken!“ Ich kann nur ein lautes „Ja“ stöhnen und dann spüre ich nur noch Deinen heißen Atem im Nacken und Deine tiefen Stöße, ich merke, wie Deine Bewegungen schneller werden und schließlich bin ich nur noch ein Körper, der befriedigt werden will.... Ich höre Dich laut aufstöhnen, es klingt sehr weit weit weg....

Wir liegen ein wenig atemlos aufeinander und lachen uns an, stehen dann ganz gemütlich auf, ordnen unsere Kleider, wir haben uns nicht mal ganz ausgezogen...

Hand in Hand erreichen wir die Pension und die nette Vermieterin hat uns eine Flasche Sekt und leckeren Krabbensalat hingestellt, mit einem kleinen Kärtchen: „Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend...“ Was Du der Dame wohl wieder erzählt hast?

Wir wollen erstmal in die Badewanne, ich zeige Dir das Zimmer, langsam wird es draußen dunkel und wir stellen rund um die Badewanne Kerzen auf und genießen die Wärme und die Ruhe im Wasser ....

Pötzlich merke ich, wie sich Dein Schwanz aufstellt und sehe Dich an... Du grinst und sagst: „ Was soll ich machen? Ich hab nun mal so tierisch Lust auf Dich – immer...“ Ich lächle, und fange an, mich selber zu streicheln. Ganz langsam gleitet meine Hand über meine steifen Nippel, ich merke, wie Deine Augen dunkler werden und Du die Hand austrecken willst. Ich weiche ein wenig zurück und knie mich in die Badewanne.
Deine Augen verfolgen meine Hand, die langsam zwischen meine Beine gleitet, schnell verschwinden zwei Finger in meinem feuchten, heißen Loch. Du holst tief Luft und streichelst langsam Deinen harten Schwanz, während Du siehst, daß ich mit meiner Hand ganz langsam hin und her und hineingleite.
Du beginnst, schneller zu atmen und Deine Hand bewegt sich schneller...
Ich lächle Dich an, beuge mich vor und küsse Dich und die Spitze Deines Schwanzes...

Als ich merke, daß es Dir langsam zuviel Spaß macht, halte ich Deine Hand fest und führe sie langsam zu meiner Perle. Ich merke, wie Du zitterst und Dich beherrschen mußt, mich nicht sofort auf Dich zu ziehen. Meine Lust wächst ohne Ende und ich weiß nicht, wie lange ich diese süße Qual noch aushalten kann? Aber jetzt findest Du Spaß an dem Spiel: Du massierst zärtlich das Zentrum meiner Lust und läßt immer wieder, wie „zufällig“ einen, zwei oder drei Finger in mir verschwinden. Du weißt, daß mich das total heiß macht....
Ich kann langsam nicht mehr auf den Knien hocken und bevor ich nach hinten sinken kann, ziehst Du mich ziemlich ruppig auf Deinen harten Speer. Du hast Dich hingekniet, so daß ich meine Beine ausstrecken kann und Dich ganz tief in mir spüre. Wir schließen die Augen, es ist überwältigend, jedes Mal! Langsam hebst Du meinen Po und läßt ihn wieder sinken. Ich spüre Deine Hände an meinen Hüften und könnte vergehen vor Lust! Du „dirigierst“ mich auf Dir herum, wie es Dir gefällt und unsere Bewegungen werden heftiger, dann noch ein tiefer Stoß und ich merke, wie sich alles in mir zusammenzieht. Immer wieder....

Das Bad steht unter Wasser, als wir die Augen wieder aufmachen und uns umsehen. Wir müssen lachen und uns überlegen, wie wir diese Sintflut beseitigen.... erstmal ein paar Handtücher drüber....

Mittlerweile ist es richtig dunkel und wir haben richtig Hunger... Wir stürzen uns auf den Krabbensalat und trinken Tee und Rotwein dazu, albern herum und sind einfach glücklich.

Ich sehe Dir eine Weile beim Erzählen zu und plötzlich stockst Du und fragst: „ Ist was?!“ Ich muß Dich ganz breit angrinsen, als ich Dich frage: „ Könnten wir die Sache vorhin vom Strand und in der Wanne fortsetzen? Vielleicht zur Abwechslung mal im Bett?!?!“

Du grinst ebenso breit zurück und sagst: „So oft und so lange Du willst, Baby!“

Sylt ist ne tolle Insel, glaub ich :::*smile*

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 2083

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben