Er rutschte vom Sofa und half ihr, sich aufzusetzen. Immer noch keuchte sie, von der Anstrengung, vom ertragenen Gewicht, von der erlebten Lust. Unvermittelt spreizte er ihre Schenkel und begann, noch einmal zu saugen.
Nein, nein, rief sie, denn es schmerzte, überreizt wie sie war. Aber er ließ nicht ab von ihr und sie wehrte sich nicht mehr, gab sich in diese ganz andere, schmerzbegleitete Klimax. Er drang mit seinem Finger tief in ihren Anus und drückte mit der anderen Hand die aus Klammer hervorlugende Brustwarze schmerzhaft, aber nicht allzu fest.
Noch einmal kam sie zuckend, schreiend. Und dann erleichterte sie sich über seinem Gesicht, da sie den erneuten Drang ohnehin nicht mehr zurückhalten konnte. Er fuhr mit seiner Zunge durch ihre Ritze, nahm ihren fast klaren und angenehm nach Sekt schmeckenden Saft auf. Als der Strahl versiegte, presste sie wieder und wieder, pupste und mehrere Spritzer verteilten sich in seinem Gesicht, seinem Haar, seinem Mund.
*
Noch immer war sie gefesselt und deutete nicht einmal an, dass es Zeit wäre, sie zu entlassen.
Warum hast Du mir eigentlich keine geknallt?
Hättest Du das gewünscht?
Ich weiß nicht recht, ich hätte es erwartet.
Gewalt, Schmerz, Demütigung befriedigen mich nicht, nur Deine Lust bereitet mir Gefallen. Ich liebe starke Gefühle, und liebe es noch mehr, sie zu schenken. Dann kann ich lange, unendlich lange Deine Erregung genießen, denn die der Frauen ist so viel schöner, vielschichtiger, nuancenreicher als meine eigene, nur das befriedigt mich tief. Der Akt an sich ist banal und führt nur zum Höhepunkt, das reicht mir nicht. Der Kleine Tod ist das Ziel und so schön, aber der Weg zu ihm ist das Paradies.
Die Fessel stellt sicher, dass Du Dich hingibst, mir bedingungslos vertraust und Dich vollkommen fallen lässt. Ich will Deinen Willen nicht brechen, denn ich achte Dich ganz außerordentlich und verehre Dich wie eine Göttin.
Vielleicht habe ich einmal das Gefühl, Du sehnst Dich nach einer härteren Zuwendung, vielleicht bittest Du auch darum. Wenn es Dein aufrichtiger Wunsch ist, dann werde ich dem entsprechen. Solange Du das nicht weißt, lassen wir es.
Alles an ihm tat ihr gut.
*
Und was ist das nun mit uns, fragte sie verwirrt, verunsichert, und gleichermaßen befriedigt und beglückt.
Schön ist es, antwortete er. Einfach schön.
Ja, sagte sie, das ist es.
Dann schwieg sie eine Weile.
*
Jetzt weiß ich es, hauchte sie.
Er tat sein Bestes.
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