Tabubruch

Verloren in einer Welt aus Liebe und Sex - Teil 11

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Jo Diarist


„Das wird er auch nicht, wenn du so weitermachst. Ich kann dir jedoch kaum beschreiben, wie es hier zieht.“ Bei diesen Worten hatte ich meine Hände in die Leistengegend gelegt, zog sie aber gleich wieder weg. „Selbst diese Berührung halte ich jetzt kaum aus“, setzte ich hinzu.
„Hui, hat dich das scharfgemacht. Ich sehe ein, du brauchst wirklich eine Pause.“
Ich richtete mich auf und lehnte mich an den Sessel: Selbst diese Bewegung merkte ich noch in der Leiste und stöhnte leise.
Ariane stand auf und sagte kopfschüttelnd:
„Was ich in dieser Nacht schon erlebt habe, übertrifft alles Bisherige und da dachte ich, ich hab schon viel Erfahrung.“
„Ich hab dir doch schon immer gesagt; er ist was Besonderes.“
„Nicht ich. Das funktioniert nur in Kombination mit den richtigen Partnern“, fiel ich ein.
„Wie auch immer, besser geht’s nicht. Ich geh mal ins Bad und mach mich ein bisschen frisch.“
„Ich dann auch“, sagte Gina und wandte sich mir zu, kaum dass Ariane außer Hörweite war.
„Wie geht’s dir?“
„Das siehst du doch. Ich bin geschafft.“
„Nein, das meine ich nicht. Wie geht’s dir hier drin?“, fragte sie und tippte mir auf die Brust.
„Da herrscht ein kleines Durcheinander. Ich kann die Gesamtheit der Erfahrungen kaum verarbeiten.“
„Ich wollte eigentlich wissen, ob du mir immer noch böse bist, weil ich dich mehr oder weniger zu dieser Nacht gezwungen habe?“
„Wie sollte ich? Du hast mir hier einen Männertraum ermöglicht, den wohl die wenigsten jemals erfüllt bekommen. Und das ich ihn voll auslebe, müsstest du merken. Dass aber meine Bedenken nicht ganz unbegründet waren, hast du sicher erkannt.“
„Ja, aber das ist jetzt überwunden und ich will die restliche Nacht in vollen Zügen genießen. Vor und während des Kusses vorhin, hatte ich noch einmal Angst. Es war aber offensichtlich, das dich diese Spermaspielerei unglaublich aufgegeilt hat. Als ich das dann mit Ariane tat, ging es mir ebenso. Dass du dann noch mal in ihr abgespritzt hast, so kurz nach deinem letzten Mal, hat es bestätigt. Schließlich konntest du deinen Blick kaum noch von ihrem Bauch wenden und ich wusste, dass du sie auch am liebsten ausgeleckt hättest.“
„Das hast du erkannt?“
„Du vergisst, ich kenne dich schon sehr gut. Warum hast du es nicht getan?“
„Weil es etwas bleiben sollte, das uns beiden vorbehalten ist“, sagte ich ausweichend.
Gina küsste mich leidenschaftlich und verstärkte den Spermageschmack wieder in meinem Mund, aber auch das Ziehen in meiner Leistengegend, weswegen ich sie sanft wegdrückte.
„Bitte hör auf, auch das geht bis da runter.“
Sie lachte leise, streichelte meine Wange und sagte:
„Okay, Pause.“
Kurz darauf kam Ariane zurück und ich ging mit Gina ins Bad. Im hellen Licht sah Gina dort die Kratzer auf meinen Rücken, fuhr vorsichtig darüber und meinte:
„Da hat sich Ariane aber ganz schön verewigt.“
„Wie du hier“, sagte ich und deutete auf meine Brust.
Im Spiegel hatte ich gesehen, wo sie sich eingekrallt hatte bei ihrem Abgang.
„Oje, wenn das so weitergeht, spielen wir dich noch kaputt“, antwortete sie zweideutig.
Wir lachten kurz auf, wuschen uns Gesicht und Intimbereich und gingen dann zurück ins Wohnzimmer.
Ariane hatte den Tisch wieder zurechtgerückt, jeden ein Glas Wein eingegossen und erwartete uns so, wie wir sie verlassen hatten. Keiner von uns zog sich was über, denn es war angenehm warm in der Wohnung und jeder von uns wollte später fortsetzen, was wir begonnen hatten.

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