Tage wie dieser - Teil 1

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Tage wie dieser  - Teil 1

Tage wie dieser - Teil 1

Blackbunny


Ich würde dir gerne etwas sagen, aber, ich bekomme keinen Ton heraus.
Nicht ganz ohne eine gewisse Befriedigung stelle ich fest, dass auch dein Mund leicht geöffnet ist und deine Augen sich weiten. Wenigstens bin ich nicht allein!
Ich bin so durcheinander, ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich will weglaufen, zu dir laufen, schimpfen und empört sein und dich küssen, riechen, schmecken und das alles auf einmal.
Die freundliche Dame vom Empfang sieht von dir zu mir und wieder zurück und entlässt uns beide mit den Worten "Kaffee steht hinten links, Wasser auch. Wenn Sie noch etwas benötigen, dann kommen Sie gerne zu mir." Sie schiebt mich ein wenig vor und schließt geräuschlos die Tür hinter mir.
Ich starre dich weiter an, unfähig, auch nur ein Wort zu sagen.
"Was tust du...?!" fangen wir beide gleichzeitig an und sind daraufhin wieder still.
Irgendwie fühle ich mich in der Defensive also platze ich raus, "Ich hatte keine Ahnung! Ganz ehrlich nicht! Ich hatte keine Ahnung!"
Du sagst erst einmal gar nichts und ich frage mich, inwiefern dich diese Situation tangiert oder nicht. Bist du so stoisch? So gelassen? Blöde Niedersachsen. Immer so kühl. Ich möchte am liebsten weglaufen! Raus aus dieser Situation.
Als nichts kommt und du mich noch immer nur ansiehst, drehe ich mich um und greife nach der Türklinke. Weit komme ich nicht, als ich deine Schritte hinter mir höre. Deine Beine um einiges schneller bei mir. Deine Hände greifen meine Taille und du hältst mich fest, drückst dich an mich. "Hey! Beruhige dich. Ich hatte auch keine Ahnung!" Mein Kopf hängt und ich fühle mich überfordert. Gleichzeitig fühle ich dich an meinem Rücken, meinem Po. Ist das eine Erektion?! Ungläubig sehe ich zu dir nach hinten. Echt jetzt?
Du zuckst nur mit den Schultern.
Bastard!
Ich schließe meine Augen und atme tief ein und aus. Ich schaffe das.

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