Tage wie dieser - Teil 1

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Tage wie dieser  - Teil 1

Tage wie dieser - Teil 1

Blackbunny

Ich bin eine erwachsene Frau, kenne meinen Wert und bin beruflich hier. Ich kann das.
Langsam drehe ich mich zu dir um und dein Duft umhüllt mich. Zugegeben, seitdem ich weiß, dass es xxx ist, bin ich zwei Mal in der Drogerie daran festgehangen, um dich zu riechen. Etwas creepy, oder? Du siehst so gut aus in deinem Anzug und mir läuft das Wasser im Mund zusammen beim Gedanken, was ich gerne alles mit dir machen möchte.
Deine Hände noch immer an meiner Taille, lege ich dir meine Hände auf die Schulter und sehe dich an. "Was für ein Mist, oder?", raunst du mir zu und deine Stimme hat diese dunkle Färbung, die meine Knie weich werden lässt. Kann das sein oder spüre ich wirklich, wie sich diese verräterische Feuchtigkeit in meinem Schritt verteilt? Oh man. Schlimmer geht nicht mehr.
"Kann ich dich küssen?", fragst du und deutest mit dem Kinn auf meinen Lippenstift. Meine Finger reiben über meinen Mund und ich zeige dir, dass keine Farbe daran ist. "Kussecht", gebe ich leicht hilflos zurück.
Ich habe das Wort noch nicht ganz zu Ende gesprochen, da drückt sich dein Mund bereits gegen meinen und deine Zunge fordert Einlass. Ein Seufzen erfüllt den Raum und erschreckt stelle ich fest, das Geräusch kam von mir. Herr, bitte lass sich irgendwo ein Loch öffnen! Aber viel denken kann ich nicht mehr. Dein Ständer drückt sich gegen meinen Bauch und deine Hand verfängt sich an meinem Kopf.
Meine Hände gleiten unter dein Jackett und die Wärme deines Körpers tut gut. Ich verliere mich in dir und fühle nur deine Zunge und deine Hände. Ich ziehe dir das Hemd hinten aus der Hose, um mit der Hand hineinzuschlüpfen und dich zu berühren. Nur verschwommen merke ich, wie deine Hand unter meinen Rock gleitet. Ich will dich jetzt haben und genau wieder dort anknüpfen, wo wir letzte Woche aufgehört haben. Möchte mir Zeit lassen und nicht hetzen müssen... Zeit? Zeit! Wir haben keine Zeit. Mit einem kleinen Aufschrei und einem erschreckten Biss auf deine Zunge, schiebe ich dich weg. "Aua", kommt es empört von dir, aber dann hörst auch du, was mich hat erschrecken lassen.
Schritte. Schritte und mehrere Stimmen, die über den Flur kommen.
Schnell fahren wir auseinander und etwas panisch mache ich mich wieder zurecht. In der Reflektion des Fensters versuche ich meine Haare zu richten und du zupfst Hemd und Hose wieder zurecht.
Da geht auch schon die Tür auf und ich spüre selbst, dass ich mit hochrotem Kopf und so weit es geht von dir entfernt, im Raum stehe.
"Ah, da sind Sie ja! Hatten Sie schon Gelegenheit sich kennenzulernen?"
Na, das kann ja heiter werden.

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