„Guten Morgen“ begrüßte ihn der Käpt’n, „ich hoffe, dich haben gewisse Geräusche heute Nacht nicht gestört.“ Jeff sagte, dass er wie ein Murmeltier gepennt und nichts mitbekommen habe. Das stimmt auch – zumindest nachdem er mit Marie gevögelt hatte.
„Du bist zu spät dran, mein Junge. Gewöhn dich an die Zeiten.“ Dann griff er nach Jeffs Sandwich und verspeiste es ebenfalls. Der Tagelöhner hätte platzen können vor Wut. Frühstück war Teil seiner Entlohnung. Na warte, dafür mach ich es nachher wieder mit deiner Frau, du versoffener Penner!
Er folgte James nach draußen und sie machten die Oberkörper frei. Dann legten sie los. Eimer um Eimer, Lore um Lore verschwand im Bauch des Schiffes. Bis zum Abend hatten sie es tatsächlich geschafft. Sie säuberten sich, aßen zu Abend, fielen dann ins Bett. Die beiden Männer schliefen schnell ein, Marie lag noch lange wach und berührte sich zwischen ihren Schenkeln. Sie wünschte sich, Jeff würde das in diesem Moment tun. Sie spürte ihre Feuchtigkeit und sehnte den nächsten Morgen herbei.
Diesmal war Jeff als erster auf. Er war angezogen und hatte seine Kajüte geöffnet. Er saß auf seinem Bett. Er sah, wie Marie im Nachthemd aus dem Bett krabbelte. James war auch wach. „He, schau ihr nicht so auf den Arsch!“ meckerte James. „Ich könnte rausgehen, aber dann schnappst du dir wieder mein Frühstück.“ Marie verschwand hinter dem Vorhang und kam angezogen wieder hervor. James kroch umständlich aus dem Bett. Er trug eine Unterhose, die er auch wieder einmal wechseln könnte. Und er hatte eine Morgenlatte, die er ungeniert zur Schau stellte. Jeff und Marie bemühten sich, nicht hinzusehen. Sie saßen schon beide am Tisch und warteten auf den Käpt‘n. Ohne ihn anzufangen, wäre ein Affront gewesen. Marie schickte ihren Fuß wieder auf Wanderschaft. Jeffs Penis wurde so hart wie der vom Käpt‘n vorhin.
Sie frühstückten schweigend, dann gingen die Männer an Deck.
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