Tagträume

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Tagträume

Tagträume

Blackbunny

Es gibt Tage, da hasst du alle um dich und die ganze Welt dazu. Du wachst schon auf mit dem Gefühl, dass dich keiner richtig kennt, sich keiner um dich kümmert. Du fühlst dich ungeliebt und unverstanden. Wenn du Glück hast, ist das Gefühl durch einen guten Tagesverlauf bis zum Abend weg.
Wenn nicht, bist du abends richtig zornig und verärgert.
Dann hilft nur eins. Kopfhörer auf, Flucht in Tagträume.
Oder Phantasien, wie man das in der Erotik nennt.
An diesen Abenden bleibt mir nur der Gedanke an dich.
Auch eine Illusion.
Du bist weg, bei deiner Familie. Kein Gruß wird mich erreichen, keine Nachricht.
Erst wenn der Alltag wieder losgeht, ist die Zeit für unsere kleinen Fluchten.
Unsere Auszeit von all dem Drama. Dem Alltag. Von allem. Die Flucht in unser Reich
Hotels sind unser zu Hause.
Alle Straßen münden bei dir.
Die Zimmernummer, die einer von uns beiden immer schon hat und dem anderen mailt.
Ich fahre die Allee entlang und sehe das Haus langsam auf mich zukommen.
Der Mann an der Rezeption kennt mich schon. Wir waren schon oft hier. Ich muss Lächeln. “Ihr Mann wartet bereits”. Wir beide wissen, du bist nicht mein Mann, doch die Geste berührt mich.
Ich öffne die Tür und du lehnst mit verschränkten Armen in der Tür zum Badezimmer.
Ich bin zu Hause.
Als ich die Tür hinter mir schließe, lass ich mich dagegen fallen.
Ich sehe dir in die Augen und streife dabei Jacke und Schuhe ab.
Es ist so lange her.
Wir sehen uns eine Weile nur an. Nehmen das Bild des anderen auf. Keine Worte. Nichts was die Ruhe stört.
Ein Impuls.
Ich gehe auf dich zu. Du nimmst zwei Schritte und dein Mund ist endlich wieder auf meinem.
Kein zärtlicher Kuss. Eine Forderung.
Mein.
Für heute nur mein.
Ungeduldig Knöpfe ich dein Hemd auf. Deine Finger zerren an meiner Bluse. Ich höre dass Stoff reißt, aber nur entfernt. Wie durch eine Tür.
Die Bluse fällt zusammen mit deinem Hemd, jedoch trage ich noch die Ärmel um mich geschlungen. Fesseln.
Gierig befreist du meine Brust und beißt fast schmerzlich in meine Warzen.
Kurze Atemzüge später presst sich dein Mund wieder auf den meinen und deine Hand fängt meine Haare ein. Ich kann mich nicht revanchieren, ich kann nur annehmen.
Das pulsieren meines Geschlechts in meinem Slip dröhnt mir fast in den Ohren. Ich brauche dich so sehr. Die Hitze versengt mein Höschen.
Wir taumeln rückwärts, wieder gegen die Tür. Mit einer schnellen Bewegung öffnest du meine Hose und ziehst sie mit meinem Slip zu Boden.
Deine Zunge findet mich. Breit und lang drückt sie gegen meine Perle und saugt und leckt.
Ich würde mich so gerne in deine Haare vergreifen, doch noch immer gefesselt seufze ich laut auf, ein Raunen entfährt mir und ich drücke mich dir entgegen.
Du kennst mich. Meinen Körper, meine Reaktionen. Es muss das Stichwort gewesen sein, denn du stehst wieder auf, ein Kuss und ich werde gedreht, meine Stirn an die Tür gepresst.
Ich höre deinen Gürtel, den Zipper deiner Hose, die Folie des Kondoms. Deine Hände umfassen meine Hüften, ziehen mich zu dir und ich beuge mich dir entgegen.
Du ziehst meine Pobacken auseinander und stößt mit einem gezielten Angriff in mich. Dieses Gefühl von dir in mir in diesem Moment ist unbeschreiblich. Du füllst mich vollständig aus, bis zum Anschlag in mir, gedehnt, dass du
Abdrücke in meinem Inneren hinterlassen musst. Ich halte ganz still und schließe die Augen. Auch du bewegst dich nicht. Bist einfach nur da und in diesem Moment bin ich mir so sicher, so felsenfest sicher, dass auch du angekommen bist. In deinem Zuhause.
Langsam entziehst du dich mir, nur um sogleich wieder hart in mich zu stoßen. Mit jedem Angriff entfährt uns beiden ein kehliger, fast primitiver Laut. Ein Schauer nach dem anderen jagt über meinen Körper, all meine Sinne nur auf dich konzentriert.
Dein Geschmack in meinem Mund, deine Stimme in meinem Ohr. Dein Eau de Toilette an mir. Deine Erektion in mir.
Ich bin überwältigt.
Mein Höhepunkt überkommt mich wie eine Flutwelle und ich werde einfach mitgerissen. Ich hätte mich nicht wehren können. Du machst das mit mir.
Mein Pulsieren und Zucken lässt dich inne halten und ich darf den Moment auskosten. Deine Lippen an meinem Hals.
Deine Hände befreien endlich die meinen. Raus aus den Fesseln der Bluse.
Ich drehe mich zu dir um und sehe in deine Augen. Dunkel voll Lust.
Ich küsse dich, nehme dich mit zum Bett.
Ich setze mich auf die Kante und nehme dich in meinen Mund. Diese weiche Haut lässt mich immer wieder staunen. Dein Kopf fällt zurück und vor Wonne bleckst du die Zähne. Meine Bemühungen werden intensiver. Ich sauge, lutsche, schmatze hemmungslos. Ich lecke an deiner Länge, knabbere an deiner Spitze, umtanze deinen Schaft.
Meine Hände kneten deine Hoden, greifen fest in deinen Po. Ich ziehe dich enger an mich, nehme dich so tief es geht auf. Lasse dich über meine Wange gleiten, sauge dich hart und härter.
Dann deine Erlösung.
Ein Blitz durchzuckt deinen wunderschönen Körper. Deine Hand drückt meinen Kopf an dich heran und du schießt in mich.
Entleerst dich.
Bist ..
Ich sehe zu dir auf und dein zärtlicher Blick umgibt mich wie eine Wolke.

​Die Musik spielt noch in meinen Ohren, das Zimmer ist mittlerweile dunkel.
Zurück bleibe ich. Alleine auf dem Bett mit einem nassen Slip.

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