Tanaka und der Ozean

"Das kleine Teehaus" in Kyoto

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Tanaka und der Ozean

Tanaka und der Ozean

Joana Angelides

Das Wasser darin war immer ein wenig in Bewegung, einem zarten Wellengang gleich.  Zwei der Mädchen glitten danach, ebenfalls gänzlich nackt, zu mir und begannen, mich mit feinkörnigem Meersalz und Meeresextrakten einzureiben, meine Haut zu peelen. Das erzeugt sofort ein angenehmes, kühles und erfrischendes Gefühl auf der Haut. Besonders sorgfältig umkreisten sie meine Brustnippel, machten eine kleine Pause, ließen ihre Zungen darüber gleiten. Ich ließ das alles geschehen, hatte meinen Kopf auf einem Polster am Beckenrand in einer dafür vorgesehenen Einkerbung platziert. Meine Beine schwebten im Wasser und meine Arme wogen mit den kleinen Wellen auf und ab. Eines der Mädchen schwebte ebenfalls an der Oberfläche und hatte meine Zehen in Bearbeitung. Sie massierte sie einzeln, sie glitt mit den feinen Meersalzextrakten auf meiner Fußsohle auf und ab, und ich spürte, wie die Haut dort immer dünner wurde und es zu kribbeln und kitzeln begann. Ich zuckte, doch sie hielt den Fuß fest und erlaubte mir nicht, dass ich ihn wegzog.
Als sie so meine Gesamthautoberfläche bearbeitet hatten, halfen sie mir wieder aus dem Becken und hüllten mich in warme Handtücher ein und rubbelten mich trocken. Ich war aufgewühlt, die Haut war sehr empfindlich geworden und ich spürte jede Berührung. Sie führten mich zu dem Massagetisch und ich musste mich bäuchlings darauflegen. Ich bekam nur eine japanische Nackenstütze und ein feines, dünnes Seidentuch bedeckte meinen Körper.
Dann kam ER, Tanaka.
Wie immer begrüßte er mich mit einem kleinen vertrauten Lächeln, jedoch, ohne etwas zu sagen. Was mir auffiel, war, dass er dieses Mal nur mit einem Short bekleidet war, doch ich maß dem keine weitere Bedeutung zu.

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