Tanaka und die Nadeln

Die Nymphomanin - Teil 5

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Tanaka und die Nadeln

Tanaka und die Nadeln

Joana Angelides

Dann kamen wir wieder zusammen heraus. Mein Herr vereinbarte, dass er bei jeder Behandlung danebenstehen oder sitzen und beobachten darf. Die zwei Betreuerinnen lächelten ein wenig und tuschelten auch hinter uns, doch es war ihm egal.
Sie geleiteten mich zu einer der Nischen, wo bereits eine Liege auf mich wartete. Sie war mit weichen Laken und einem länglichen Nackenpolster vorbereitet. Sie nahmen mir mein Badetuch wieder weg, ich bekam eine Art Sauna Kilt und sie halfen mir hinauf. Mein Herr nahm in einem bequemen Sessel Platz und bekam einen großen Drink mit Schirmchen. Leise Musik war zu hören, der Duft von Yasmin zog sich hier überall durch die Räume. Irgendwo in dem weitläufigen Räumen musste bereits eine Frau in Behandlung sein, ich hörte leises Seufzen und heftiges Atmen.
Eine der Mädchen begann nun meinen Oberkörper, meine Brüste und Arme mit einem duftenden Öl zu benetzen. Es kribbelte angenehm.  Dann musste ich mich auf den Bauch legen und sie ölte auch meinen Rücken ein. Sie verbeugte sich lächelnd, dann zogen sie den schweren Vorhang zu und ging weg. Doch mein Herr öffnete den Vorhang sofort wieder und setzte sich wieder hin. Er ließ mich nicht aus den Augen, er wollte alles miterleben.
Nach nicht einmal einer Minute kam Tanaka. Ich erkannte ihn sofort wieder, er hatte sich überhaupt nicht verändert. Er lächelte mir vertraut zu, sprach jedoch kein Wort und begann mit meinem Nacken. Er massierte ihn langsam, führte runde Bewegungen mit dem Daumen durch und strich zwischendurch einige Male auch über meinen Rücken bis ganz nach unten.Er massierte mich langsam, ließ keinen Muskel aus, beseitigte jede Verkrampfung und Muskelanspannung und hörte erst auf, als er spürte, dass ich vollkommen entspannt war.
Dann nahm er eine Kassette von dem kleinen Tischchen und entnahm ihr eine der sehr dünnen langen Nadeln. Ich spürte, wie er sie an meinem Nacken ansetzte und langsam unter der Haut versenkte.

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