Tanja - Teil 10

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Tanja - Teil 10

Tanja - Teil 10

Grauhaariger

Clara plagten nun doch Zweifel, ob es richtig war, sich in die Ehe der Beiden einzumischen. „Ich hab Finn gestern angerufen,“ eröffnete sie ihrer Freundin während Beide sich im Badezimmer nach ihrer morgendlichen Sexkapade aufhübschten.
Tanja viel aus allen Wolken: „Waaas hast Du?“
„Ich hab ihm von deiner Affäre mit Tobias erzählt und ihn inständig gebeten, vernünftig und überlegt zu agieren.
„Warum mischt Du dich ein?“ vermutlich hätte jede andere Frau hysterisch reagiert. Aber Tanjas Vertrauen in ihre Freundin war extrem groß. Und so klopfte zwar ihr Herz, als hätte sie jemand zu Tode erschreckt, aber ihre Reaktion war ruhig.
Nach kurzem Überlegen bekam sie die Antwort: „Ich will nicht, dass unsere Freundschaft zerbricht. Dass Finn sich von Dir trennt. Dass wir vier nie mehr in gemütlicher Runde zusammensitzen. Dass…“ sie zögerte ein wenig, „…alles was unsere Freundschaft ausmacht kaputtgeht.“ Clara sah sehr traurig und besorgt aus.
„Und Du glaubst, Finn hört auf Dich?“
„Ja, ich hoffe es jedenfalls. Ich weiß, dass ihm diese Nacht mit mir immer noch nachhängt. Er hatte seither ein schlechtes Gewissen. Obwohl Du es von mir wusstest. Oder hat er mit Dir darüber gesprochen?“
Tanja schüttelte nur langsam den Kopf.
„Ich baue darauf,“ fuhr ihre Freundin fort, „dass er Dir verzeiht. So wie Du nie mehr über diese ominöse Nacht vor ewiger Zeit gesprochen hast.
„Was hat er denn am Telefon gesagt?“ wollte Tanja wissen.
„Er will darüber nachdenken…“
Perfekt geschminkt, Clara wieder in ihrer sexy Shorts und dem Shirt, unter dem man deutlich erkennen konnte, dass der BH zuhause bleiben durfte, während Tanja sich in eine hautenge weiße Jeans gezwängt hatte, stiegen sie die Treppe hinunter ins Erdgeschoß. Im Gegensatz zu ihrer Freundin trug sie einen BH unter der bedruckten Bluse.
Ein Telefon läutete. „Kurz vor halb zwölf. Wer kann das sein?“ spekulierte Tanja und nahm ihr Mobiltelefon von der Kommode.
„Finn“ stellte sie, nach dem Blick auf das Display, ihrer Freundin zugewandt fest. „Hallo Finn! Schön, dass Du anrufst!“
„Hallo mein bildhübscher Engel!“ meldete sich ihr Mann. Tanjas Herz schlug bis zum Hals.
„Ich muss…“ weiter kam Tanja nicht. „Ich weiß,“ unterbrach sie ihr Mann, „Clara war so frei. Bist Du in der Firma?“
„Nein, ich hab heute frei. Clara ist bei mir.“
„Das ist gut!“ Finn klang erfreut. „Würdest Du mich am Flughafen abholen? Terminal 1 Abschnitt B.“
„Ja, klar doch. Gerne!“ Tanja war erleichtert. Sie wunderte sich zwar, weil er sie noch nie gebeten hatte ihn am Terminal abzuholen, machte sich aber keine weiteren Gedanken.
„Vergiss deine Handtasche und deinen Ausweis nicht. Du wirst ihn vielleicht hier brauchen! Bis gleich! Ich liebe Dich!“ Noch bevor sie irgendetwas fragen konnte hatte er aufgelegt.
Strahlend erzählte sie Clara, dass Finn jetzt gleich vom Flughafen abgeholt werden möchte. Sie steckte das Smartphone in ihre Handtasche, sah nach der Geldbörse und ihrem Ausweis, griff nach ihrem Schlüsselbund und verließ zusammen mit ihrer Freundin das Haus.
Auf der Fahrt wunderte sie sich zwar noch immer über Finns Wunsch, hatte aber keine bösen Hintergedanken.
Sie bog in Terminalbereich B ein, löste das Kurzparker Ticket, fuhr ein Stück weiter und sah Finn, wie er Ausschau nach ihr hielt.
Tanja konnte es kaum erwarten ihr Fahrzeug abzustellen, auszusteigen und Finn um den Hals zu fallen. „Danke! Ich liebe Dich!“ Sie sah ihm tief in die Augen. Dann küssten sie sich.
„Ich hab eine Überraschung für Dich! Und Du wirst nicht nein sagen - O. K.?!“ Finn tat geheimnisvoll und Tanja würde im Moment zu allem ja sagen, wenn es von ihrem Mann kommt.
Er hielt seiner Frau die Fahrertüre auf und ließ sie einsteigen. Dann legte er seinen Trolley in den Kofferraum und stieg vorne ein. Tanja fuhr durch die Schranke (Kurzzeitparken für ein paar Minuten ist kostenlos). „Hier rechts!“ dirigierte Finn. „Nach unten ins Parkhaus?“ fragte Tanja erstaunt, was ihr Mann bejahte.
„Such Dir einen Parkplatz!“ Finn grinste verschmitzt und Tanja tat was er verlangte. Wieder hielt er ihr den Wagenschlag auf. „Komm!“ bat er. Erst jetzt fiel Tanja auf, dass es nicht Finns Trolley war, den er wieder auslud. Dieser hier war viel kleiner. Sie wagte nicht zu fragen, spekulierte aber, ob er sie in ein Flugzeug nach Nirgendwohin setzen würde.
Zielstrebig geleitete Finn seine Frau zur Sicherheitskontrolle. „Bitte“ Er überließ ihr den Vortritt.
Seinen Trolley nahm er mit.
Nachdem das Procedere mit Durchgang, Abtasten, Handtasche abchecken erledigt war, setzte Tanja an: „Was hast Du…“ mit mir vor? Wollte sie eigentlich fragen. Doch Finn verschloss ihre Lippen mit einem Kuss noch bevor sie den Satz beenden konnte. „Lass Dich überraschen!“ Ihr Mann grinste erneut.
Finn steuerte ein Gate an. Über dem Ausgang stand: AB 1634 Zakynthos
Tanja platzte heraus: „Du willst mit mir wegfliegen!“
„Ja,“ lachte Finn entspannt, „und - ich will Dich zurück!“
Spontan fiel Tanja ihm um den Hals. „Ich hab doch überhaupt nichts dabei!“
„Zahnbürste und ein String für Dich ist hier im Trolley. Es ist der 3. September. Eine Winterjacke wirst Du nicht brauchen…“
„…aber ein Frühstück!“ Tanja hatte außer der Tasse Kaffee heute noch nichts in den Magen bekommen und lotste ihren Mann zu der Cafeteria hier im Wartebereich.
„Die Jeans macht aus deinem geilen Po einen supergeilen Po!“ schwärmte Finn und strich mit der Hand über ihr Hinterteil.
„Danke!“ lächelte seine Frau über das Kompliment.
„Jetzt sag schon,“ bohrte Tanja zu x-ten Mal als sie schon in der Luft waren, „warum der Griechenlandtrip? Und überhaupt, wolltest Du nicht frühestens am Donnerstag zurück sein?“
„Es waren noch ein paar juristische Feinheiten offen. Daher treffen wir uns in zwei Wochen noch einmal,“ erklärte Finn seine heutige Rückkehr der Dienstreise.
Er sah sie lange an. „Ich wollte Dir nicht wehtun!“ beteuerte Tanja kleinlaut. Ihre Sitznachbarin am Fensterplatz bekam große Ohren. „Der Junge war zu verlockend.“ Sie versuchte Finn zu erklären, warum sie sich auf Tobias eingelassen hatte. Irgendwann nahm Finn ihren Kopf in seine Hände und küsste sie. „Alles Gut mein Engel! Ich hab Dich sicher auch vernachlässigt in letzter Zeit.“
„Habe ich Dir überhaupt schon gesagt, dass Du ganz toll aussiehst?“
„Ja, hast Du! Danke!“ lächelte Tanja.
Auf Zakynthos schlug ihnen enorme Hitze entgegen als sie das Flugzeug verließen. Bis Finns Trolley über das Gepäckband kam vergingen etwa 15 Minuten. „Ich hab mich schon gewundert, wo Du den gelassen hast!“ kommentierte Tanja. Sie nahmen ein Taxi, Vassilikos, Hotel Panamera.
Von der Besitzerin des kleinen Hotels wurden sie in die Gepflogenheiten eingewiesen. Sie begleitete sie auf ihr Zimmer und wünschte einen schönen Aufenthalt.
„FKK! Da brauch ich ja wirklich nichts zum Anziehen!“ stellte Tanja fest.
„Willst Du nicht erst Clara anrufen, damit sie sich keine Sorgen macht?“

„Später…!“ Tanja umarmte ihren Mann. „Erst will ich, dass Du mich zurücknimmst!“ Spontan hatte sie entschieden, das Thema Seitensprung bzw. Affäre nicht unter den Tisch zu kehren, sondern offen damit umzugehen.
Tanja begann sein Hemd aufzuknöpfen.
Ohne zu zögern antwortete Finn: „Ja, ich will Dich zurück! Ich hab aber ein paar Dinge, die ich gerne von Dir wissen möchte!“
„Alles!“ bestätigte seine Frau und streifte das Hemd von seinen Schultern.
„Ist das DER Kleine, den wir vor ein paar Jahren das letzte Mal bei Clara und Vince gesehen haben?“
„Ja, Tobi! Genau der!“ bestätigte Tanja und fügte hinzu: „Der ist richtig erwachsen geworden!“
Beide öffneten jetzt eilig die Hose des Anderen.
Finn fragte weiter: „Wo habt ihr es miteinander getrieben?“
Ehrlich gab Tanja zu: „Das erste Mal hab ich ihm einen geblasen oben auf der Treppe und danach der erste Fick in unserem Schlafzimmer auf dem Bett.“
Tanja zog sich ihr Shirt über den Kopf.
„Weiter!“ Ihr Mann wollte mehr erfahren
Nachdem Du am Telefon gemeint hättest, wir sollten doch anstatt uns die Arbeit mit dem Grillen zu machen lieber Essen gehen, haben wir erst im Wohnzimmer…und sind dann zum Griechen gefahren.
Auf der Toilette dort habe ich für ihn meinen Slip ausgezogen.“
Sie hakte den Verschluss ihres BHs auf und warf ihn auf die Kommode.
Finn streifte sich derweil Schuhe, Socken, Hose und Retroshorts vom Körper.
Tanja schmiegte sich eng an ihren Mann. „Er hat gefragt wie ich mich fühle,“ flüsterte sie und legte ihren Kopf an seine Schulter, „so ohne Slip.“
„Und was hast Du geantwortet?
„Sehr sexy!“ hauchte Tanja und sank mit ihrem Mann aufs Bett.
Sie küssten und schmusten. „Komm endlich!“ ungeduldig erwartete Tanja die Eroberung ihrer Grotte durch Finns steinhartes Glied. Endlich zog er kraftvoll und doch sanft ihre Jeans über Po und Beine.
„Was gefällt Dir an ihm besser als an mir?“
Ohhh, Fangfrage! Tanja musste trotzdem nicht lang überlegen um zu antworten: „Nichts! Er ist halt anders!“
Die Beiden sahen sich in die Augen. Fordernd, voller Begehren. Tanja wollte ihren Mann endlich da spüren, wo es juckte, wo eine große Nässe auf sein Glied wartete um ihn zu empfangen. Und Finns Lust auf seine Frau war unermesslich. Er schob seinen Riemen an Tanjas String vorbei in ihren Lustkanal. Ohne Widerstand versenkte er seinen Harten so tief es ging in ihrem Unterleib. Tanja jauchzte dazu: „Jaaaaaaaaaaaa! Und jetzt fick mich! Nimm mich! Gibs mir! Zeig mir, dass DU mein Mann bist!“
Beide verschwendeten nunmehr keinen Gedanken an ihren Liebhaber Tobias. Kraftvoll stieß Finn zu. Immer und immer wieder. Und seine Frau genoss seine Agilität, seine Hingabe. Immer wieder küssten sie sich. Dazu wechselten sie mehrmals die Positionen. Letztendlich saß Tanja obenauf und ritt wie der Teufel. „Wenn Du jetzt aufhörst beiss ich Dich!“ schrie sie, Momente bevor sie auf einer Welle davongetragen wurde. Finn schaffte es mit größter Anstrengung seinen Höhepunkt soweit hinauszuzögern um zusammen mit seiner Frau zu kommen.
Tanja dachte überhaupt nicht daran sich von ihm zu lösen. Sofort nachdem sie halbwegs wieder bei Sinnen war, nahm sie ihre aufrecht sitzende Position wieder ein, von der aus sie kurzzeitig auf seine Brust gesunken war.
Sie alberten ein klein wenig, lachten miteinander, aber immer so, dass ER nicht aus ihr herausrutschte. Dazu ließ sie ihre Muskeln spielen. Genau dort. Für Finn war es wie eine gezielte Massage an seinem Glied. Tanja schwärmte davon, wie großartig der Sex gerade eben für sie war. „Kannst Du nochmal?“ fragte sie mit einem verschlagenen Gesichtsausdruck.
Und Finn konnte! Diesmal ließen sie es langsam angehen. Küssen, streicheln, kleine Neckereien und Slowsex in Perfektion. Dafür wurde das Ende dann richtig laut. Beide geilten sich am Stöhnen des Anderen mächtig auf. Und dementsprechend kraftvoll wurden auch ihre Bewegungen. Außer Atem und nassgeschwitzt lagen sie nebeneinander. Dafür glücklich und zufrieden.
Just in diesem Moment läutete Tanjas Mobiltelefon. Noch ein wenig außer Atem nahm sie das Gespräch an. „Wo bist Du? Claras Stimme klang aufgeregt.
„Hallo Clara! Mir geht’s gut!“ antwortete Tanja.
„Wirklich? Du schnaufst so schwer.“
Tanja lächelte: „Ja, wir haben gerade…na Du weißt schon!“
„Dann ist ja gut!“ Clara war beruhigt, bohrte aber: „Und?“
„Finn hat mich nach Griechenland entführt,“ berichtete Tanja euphorisch. „in ein FKK-Hotel! Und seit wir hier sind…aaaah, ich kanns Dir gar nicht beschreiben!“
Sie plauderten noch ein wenig und unkten über Tanjas Kofferinhalt, derweil Finn zärtlich über Tanjas Pobacken strich.
Pünktlich 19:30 h verließen sie frischgeduscht die 114. Finns Frau hatte den frischen String, ihre weiße Jeans und ihr Shirt angezogen, während er selbst eine leichte Stoffhose und ein frisches Hemd trug. Im Flur trafen sie auf das Paar aus dem Nebenzimmer. Nach einem Begrüssungshallo meinte der Mann schmunzelnd, beide waren offensichtlich aus dem alpenländischen Nachbarstaat: „Bei Euch ging es ja gerade ganz schön hoch her!“
Tanjas Gesichtsfarbe bekam kurzzeitig einen rötlichen Touch während Finn verwundert antwortete: „Waren wir so laut?“
Sofort herrschte eine lockere Stimmung zwischen den beiden Paaren. Gegessen wurde im Freien bei freier Platzwahl. „Möchtet ihr Euch zu uns setzten?“ Die Frage kam von dem österreichischen Paar wie aus einem Mund.
„Elsa und Franz“, stellten sich die Tischnachbarn vor. Im Gegenzug nannten auch Tanja und Finn ihre Vornamen. Die Chefin des Hauses kam an den Tisch und fragte nach ihren Getränkewünschen.
Man unterhielt sich ungezwungen über alles Mögliche. Finn war es der fragte: „Waren wir wirklich zu laut vorhin?“
Elsa schien es zu gefallen, dass er dieses Thema angesprochen hatte. Mit Blick auf ihren Mann entgegnete sie: „Mein Mann hat sich von Euch anstecken lassen und ich war die Nutznießerin!“
„Du meinst…“ Tanja musste nun auch schmunzeln als Elsa zustimmend nickte.
„Ihr seid frisch verliebt?“ fragte Elsa unverblümt, worauf Finn schmunzelnd antwortete: „Momentan schon, aber ein Paar sind wir schon seit,“ er musste kurz überlegen, „mehr als sechzehn Jahren.“
„Wow!“ meinte Elsa, „und da geht es noch immer so wild zu!“
Tanja wollte ein wenig ablenken und meinte: „Bis heute Morgen ahnte ich noch nicht einmal, dass ich am Abend hier auf Zakynthos sein würde. Mein Mann hat mich heute Mittag unter einem Vorwand zum Flughafen gelockt und mich hierher entführt.“
„Das wird ja immer interessanter…“ ereiferte sich Elsa und mutmaßte: „er wollte Dich halt ungestört vögeln.“
„Kein gutes Thema.“ Tanja wollte keinesfalls auf ihre Affäre mit Tobi zu sprechen kommen und versuchte mit der Frage: „Was meint ihr wohl habe ich zum Anziehen dabei?“ abzulenken.
Nach ausführlicher Diskussion, was man so alles braucht und was nicht, schliesslich wohnten sie in einer FKK-Anlage, bot Franz ihren neuen Freunden ihren Leihwagen für eine Shoppingtour am kommenden Tag an.
Man kam wieder auf andere Themen zu sprechen, bis die Gläser geleert waren und die Vier beschlossen, schlafen zu gehen.
Die beiden Frauen gingen voraus. „Geile Figur deine Tanja!“ stellte Franz an Finn gerichtet fest. „Ja aber Elsas Hintern sieht auch zum Anbeißen aus!“ konterte dieser.
„Vielleicht sollten wir einmal tauschen…?“ deutete Franz sehr eindeutig an, worauf Finn meinte: „Ja, vielleicht…!“ Mal sehen, wie weit die Beiden gehen, dachte er. Für ihn stand aber fest, dass er Tanja heute Nacht auf keinen Fall ‚verleihen‘ würde, auch wenn Elsa durchaus eine Sünde wert wäre. Auch war er sich sicher, dass Tanja, wenn überhaupt, im Moment nur ihm zuliebe mitspielen würde.
Die Eingänge zu ihren Zimmern lagen hier übers Eck. Elsa flüsterte Tanja etwas ins Ohr, worauf diese ihren Mann für den Bruchteil einer Sekunde ansah und dann kurz mit dem Kopf schüttelte. „Vielleicht ein andermal…“ vertröstete sie das neue Freundespaar.
„Kein Problem! Vielleicht hören wir ja gleich noch voneinander!“ meinte Elsa augenzwinkernd. Man umarmte sich freundschaftlich, wobei Elsa Finn ein schnelles Küsschen auf den Mund drückte.
„Das kleine Luder…“ meinte Finn grinsend, nachdem er die Türe zugeklinkt hatte. Tanja drehte sich um 180°. „Hättest Du wollen?“ fragte sie unsicher.
„Süß ist sie schon…“ lächelte ihr Mann sie an, „aber ich entführe Dich doch nicht nach Griechenland um mit einer anderen zu vögeln.“
„Sag mal ehrlich,“ Tanja legte ihre Arme um Finns Hals, „hättest Du generell keine Lust, sie zu ficken?“
Finn wusste, dass er kein Blatt vor den Mund nehmen musste und antwortete: „Doch. Sie ist eine sehr attraktive Frau und ich könnte mir gut vorstellen mit ihr ins Bett zu steigen. Vielleicht sollten wir ernsthaft darüber nachdenken, ob wir uns nicht ab und zu solch einer Abwechslung hingeben sollten?“
„Ich werd‘ nicht ‚nein‘ sagen,“ flüsterte Tanja. Sie küsste ihren Mann hingebungsvoll und meinte weiter: „egal ob zu dritt oder zu viert“.
„Du sprichst jetzt schon von zwei Frauen für mich?“
„Natürlich!“ Wieder folgte ein leidenschaftlicher Kuss, „solange ich die Nummer eins bin!“
„Übrigens …“, Tanja wollte ihren Mann noch ein wenig verbal anheizen, unterbrach dabei ihre Worte aber immer wieder durch kurze Küsse: „Clara - meinte vorhin - am Telefon -, dass ich mich - von Dir - richtig rannehmen lassen soll. – Tust Du das?“ Tanja fiel bei diesen Worten schlagartig ein, dass ja schon die nächste Beichte, sie im Bett mit Clara, anstand.
„Ich soll Dich richtig rannehmen?“
„Ja!“
„Jetzt?“
„Jah!“
Die beiden rissen sich förmlich die Kleider vom Körper. Dann fielen sie übereinander her. Nebenan kamen Elsa und Franz in den nächsten Stunden aufgrund der Möbelgeräusche, Tanjas spitzen Schreien, Stöhnen, Röhren und diverser ordinärer Wortfetzen voll auf ihre Kosten!

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