Tanja und die bösen Buben

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Tanja und die bösen Buben

Tanja und die bösen Buben

Peter Hu

Das darauf folgende Treffen ließ drei Wochen auf sich warten. Ich fürchtete schon, ich hätte etwas falsch gemacht und das Trio hätte mich verstoßen. Aber was? Nach dieser Rockerveranstaltung hatten sie mich gut gelaunt nach hause gefahren und mir eine gute Nacht gewünscht.
Die Woche darauf schwelgte ich in Tagträumen und war nur mit halbem Kopf bei der Arbeit. Ich vermisste den Rockerpräsidenten mehr als mein Trio. Nicht dass ich mich in ihn verliebt hätte; seine dunkle Seite wollte ich lieber nicht kennen lernen. ...Aber er war eine pure Sexmaschine. Und ich hätte gerne noch mal auf den Startknopf gedrückt…

Doch genau meine Sexgier, sollte nun bestraft werden. Endlich rief mich Tanja an; in einem Ton, den ich von ihr bisher nicht kannte. Kurz und knapp befahl sie mich ins Vorstadthäuschen.
„Komm direkt von der Arbeit hierher, ...genau so, wie du bist...“
Es konnte mich jederzeit erwischen. So ging das Spiel. Das machte seine Spannung aus. Selbst wenn ein ganzes Jahr Pause dazwischen liegen sollte. Wenn man mich anrief, musste ich gehorchen. Andernfalls würde es einfach vorbei sein. Keine Strafe, ...aber das war die größte Strafe…
...Heute würde ich bestraft werden; ...dafür, dass ich beim letzten mal zu sehr genossen habe. Und diese Erwartung erregte mich die letzten drei Stunden meines Arbeitstages bis in die Haarspitzen…

Als ich durch die Tür trat, gab es keine Begrüßung. Oder vielleicht doch? Wortlos griff mir Carlos beim Eintreten in den Ausschnitt und prüfte, ob ich keinen BH trug. Meine Nippel standen sofort steinhart, was ihnen ein empfindliches Zwicken einbrachte. Und zwar direkt durch die Bluse; hervorgerufen von gemeinen Klemmen aus dem Heimwerkerbedarf. Was es nicht angenehmer machte. Im Gegenteil…
Derart geschmückt, hatte ich die Arme im Genick zu verschränken, und vor das Tribunal auf dem roten Ledersofa zu treten. Ich war der ungehemmten Geilheit angeklagt.
Zeugen wurden befragt.
Ramon trug vor, mich mit dem Präsidenten im Hinterzimmer verschwinden gesehen zu haben.
Tanja bestätigte seine Aussage und verschärfte die Situation noch, indem sie hinzu fügte, dass ich das Zimmer mit breitem Lächeln und durchwühltem Haar, sowie einigen Lustspuren an markanten Stellen wieder verlassen habe.
Richter Carlos war in seinem Element. Er drehte an den Klemmen.
...„Autsch“, ...aber auch eine angenehm feuchte Hitze im Schritt.
Ich trug enge, lange Jeans. Man konnte nichts sehen. Aber mein lüsterner Blick sprach Bände. Ich bin ein zartes Püppchen. Aber ich mag es hart. Das müssen die Drei schon damals in der Kneipe erkannt haben, als sie mich das erste mal ansprachen. Stand es mir denn wirklich auf die Stirn geschrieben?
Zeuge Ramon verfiel in die Anwaltsrolle und führte an, dass ich schließlich unter Druck gehandelt habe; ...“so ein bildhübsches Mädchen, fast nackt in die Situation gestoßen, ...und beinahe allein unter diesen angetrunkenen Wilden...“
„Sie hätte „Nein“ sagen können, ...sich wenigstens des Scheins halber wehren. Vor allen Dingen hätte sie sich dem Riesen nicht an den Hals werfen müssen, sobald sie erkannt hatte, dass sein Mastbaum unter vollen Segeln stand. Und wie sie den Aal des Präsidenten gemolken hat. Erst eine halbe Stunde später war der arme Mann wieder fähig, einigermaßen sortiert vor die Leute zu treten, um die Würde seines Amtes zu verkörpern. Und selbst da lächelte er noch abwesend wie ein Baby. Erst eine Rauferei mit Utte und Kutte, die ihn allzusehr deswegen aufgezogen hatten, brachte wieder den nötigen Grimm in seine Züge, welchen die ordnungsgemäße Ausübung seines Berufes erfordert“, ...trug die selbsternannte Staatsanwältin geschickt vor.

Die engen Röhrenjeans konnten meinen Erregungszustand nun nicht mehr verbergen. Denn meine Erinnerung an dieses geile Wochenende, und die herzhaften Baumarktklemmen an meinen Knospen, taten ein Übriges.
„Schuldig, oder nicht schuldig? ...erteilte mir der Richter das letzte Wort.
Das tat er nicht, ohne noch einmal genüsslich an der Kette zu ziehen, welche die gemeinen Klemmen miteinander verband. Sein gemeines Knie rieb dabei so hinterhältig in meinem Schritt, dass meine Selbstverteidigung in ein lüsternes Seufzen überging.
„Der Fall liegt für mein Dafürhalten ganz klar auf der Hand. Die Angeklagte verharrt selbst vor dem hohen Gericht noch in ihrer Geilheit. Darum verurteile ich sie zu zwei Runden mit der „Schnellen Lizzi“. Das Urteil ist sofort am hauseigenen Andreaskreuz zu vollstrecken. Die Ehre gebührt der Anklägerin.“
Mit diesen Worten verwandelte sich der Richter sogleich auch wieder in einen Zuschauer. Der nahm auf dem roten Sofa Platz, wo er seinem Sitznachbarn alsgleich eine lange Zigarre anbot.

Tanja half mir weitaus heftiger beim Ausziehen, als es mir lieb war. Während sie mir die Bluse aufklappte, hatte sie doch glatt die Klammern vergessen. Ich stöhnte empfindlich auf. Aber dieser heftige Reiz hatte durchaus auch etwas lustvolles...
Den Herren im roten Ledersofa schien es zu gefallen. Lächelnd prosteten sie mir zu, während die Domina mich ans Kreuz schnallte; rittlings und vollkommen nackt …
Unter dem seidenen Morgenmantel, war die langbeinige Tanja ebenfalls fast nackt. Einzig ein breiter Gürtel und kniehohe Lackstiefel wiesen sie als strenge Domina aus. Die Herren pfiffen anerkennend durch die Zähne. Ja, in diesem Haus gab es auch Komplimente...

Die „Schnelle Lizzi“ war eine recht lange, aber zum Glück auch relativ breite Lederpeitsche. Und die rauschte jetzt mit der Geschwindigkeit eines D-Zuges in voller Fahrt auf mich zu…

...Als die Schnelle Lizzi endlich durch den Bahnhof war, hing ich nur noch erschöpft hechelnd in den Ketten des Andreaskreuzes. Tanja konnte verdammt gut mit dem Teil umgehen.
Zum Glück hatte mein Richter für mich „Umsteiger“ gebucht. So kam ich in den erhabenen Genuss einer vollkommenen Rundumbehandlung. Nie zuvor hatte ich mich so intensiv gespürt. Um keinen Preis der Welt, hätte ich auf dieses Vorspiel verzichten wollen...

Und auf die „Strafe“, ...folgte die Belohnung. Eine Belohnung, wie ich sie mir nicht hätte besser wünschen können. Denn das Trio kümmerte sich jetzt so intensiv um mein aufs Geilste erhitztes Wohlbefinden, dass wir bald zu einem perfekten Quartett zusammen schmolzen…

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