Hast Du das verstanden?“
„Schon, aber...?“
„Ich komme klar, kümmere Du dich um deine Aufgabe.“
Gebannt sah ich auf den Bildschirm. Lucida schien sich ihrem Schicksal ergeben zu haben. Sie spreizte ihre Hüften, um ihm das Eindringen zu erleichtern und sagte etwas zu ihm. Er beugte sich etwas vor und sie zog ihn zu sich empor. Für einen Moment erkannte ich seinen prächtigen Liebesknochen, bevor er ihn zentimeterweise zwischen Luzidas Schenkeln versenkte. Donnerwetter. Monsieur ist ausgestattet. Ein sanftes Summen ertönte und Lucida begann sich keuchend unter ihm zu winden. Ihre Arme umfassten seine Schultern und zogen ihn zu sich herab. Gleich darauf zuckte Monsieur Durant, um dann zu erschlaffen und langsam auf sie zu sinken, während das Summen langsam erstarb. In diesem Augenblick tauchte Terry auf und half Luzida, Monsieurs Körper von sich zu wälzen. Er schien ein beträchtliches Gewicht zu haben, denn beide Frauen ächzten, während sie an ihm zerrten.
Hatte der Kerl einen Herzinfarkt bekommen. Warum unternahm von den beiden keine etwas, um ihm zu helfen.
Ich stürzte aus dem Zimmer, gewann die Treppe und wäre beinahe gestürzt, so rasant jagte ich die Treppenstufen hinab, um gleich darauf die Tür aufzureißen.
Eigentlich wollte ich fragen: „Hast Du einen Defibrillator im Haus?“ Aber im letzten Moment erinnerte ich mich, dass Durant eine Maschine war und schluckte meine Frage hinunter. Dafür stand ich nun etwas dümmlich in der Tür und grinste, weil mir das peinlich war und natürlich blickte ich in diesem Moment hochgradig schafig in die Welt. Wie gut, dass Kumpel nicht da war. Er hätte mich sogleich in den Stall geleitet. Über diese Vorstellung musste ich grinsen und es ging mir wieder etwas besser.
Terry musterte mich und schien zu ahnen, was mich umtrieb: „Keine Sorge. dem geht es gut.“
Tante Terry
46 29-45 Minuten 0 Kommentare
Tante Terry
Liebe kann nicht ideal sein.
Das widerspräche ihrem Wesen.
Lucida Bonnet
Zugriffe gesamt: 5953
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.