- Ohne meinen Chef Einar wäre alles noch blöder gelaufen. Er und seine Miri haben mir bei der Geschichte echt geholfen.“
Tante Terry kam heran, nahm mir das Badetuch aus der Hand und legte dann tröstend ihre Arme um mich.
„Armer Ralph!“
Ich murmelte etwas, das mir im Hals stecken blieb, derweil ihr Parfüm sich mit jedem Atemzug mehr in meinem Kopf ausbreitete.
„Neuer Duft?“
Sie strahlte: „Da ist Ylang-Ylang und Bergamotte und ...“
„Lass mich raten Tante: Vanille ist drin – oder?“
Sie nickte.
Der Duft wirkte entspannend. Dann, ohne Vorwarnung schoss Erregung in mir hoch. Ihre warme Hand wanderte über meinen Rücken. „Ralph, Lieber, sag‘ Terry zu mir. Bei der Anrede ‚Tante‘ fühl‘ ich mich wie eine Stute auf Gnadenbrot.“ Die Art wie sie ‚Stute‘ sagte, fuhr mir in den Schwanz. Oder waren es ihre Brüste, die wie zwei große Kissen gegen meine Brust drückten und mich stottern ließen.
„Ta... Terry, Du bist doch nicht mal im b b berühmten be besten Alter,“ brachte ich heraus, derweil ihre Brustspitzen unsichtbare Kreise auf mein T-Shirt malten. Anders der kleine Ralph. Er schlug zur Feier des Tages in meiner Hose ein Festzelt auf.
„Das beste Alter ist immer jetzt“, sagte sie leise und ließ mich los.
Ich beugte mich vor, hob ein Bein an und spannte die Schnürung meines Schuhs mit dem Drehregler nach. Sie sollte nichts von meiner Erektion mitbekommen.
„Du hast da ein spannendes Ding,“ sagte Terry. Ich war unschlüssig, was sie meinte, den letzten technischen Schrei der Schuhbindung oder den Aufruhr in meiner Hose.
An der Badezimmertür drehte sie ich noch einmal um und lächelte: „Wenn Du fertig bist, komm‘ in die Küche.“
Das dauerte, denn der kleine Ralph war enttäuscht und ließ mich zur Strafe Kopfrechnen, bis er die Durchleitung von Wasser gestattete.
Die Küche wartete mit der Hitze einer Backstube auf.
Tante Terry
18 29-45 Minuten 0 Kommentare
Tante Terry
Liebe kann nicht ideal sein.
Das widerspräche ihrem Wesen.
Lucida Bonnet
Zugriffe gesamt: 2085
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.