Es duftete nach Kaffee und frischem Brot. Terry in einer blauen Schürze und Slip hantierte am Ofen. „Entschuldige den Aufzug, aber ich geh‘ sonst ein. - Sie drehte sich um und fragte: „Kaffee oder Tee?“ Ich sah, dass sie unter dem Schürzenlatz keinen BH trug. Eigentlich hätte ich antworten müssen: „Ficken“, aber stattdessen schüttelte ich den Kopf: „Für mich nichts Anregendes. Ich brauch‘ noch ein paar Stunden Schlaf, konnte im Flieger keine Ruhe finden.“
„Ging mir auch so letzte Nacht. Diese Mordshitze macht mich noch wahnsinnig. Weil wir gerade dabei sind, Monsieur Durant logiert im Gäste-Appartement.“
„Ich kann auf der Couch schlafen.“
„Da verbiegst Du dir nur dein Kreuz.“ Sie kam heran und kitzelte mit einem Finger meinen Bizeps. „Die Muskulatur sollte sich nachts entspannen können. Glaub‘ mir, da ist eine gute Unterlage wichtig.“
„Dieser Monsieur, was ist das für ein Typ“, fragte ich, während Bilder nächtlicher Entspannung durch meinen Kopf flatterten.
Ihre Augen lächelten, als ihr Handy zirpte und sie sich drehte, um das Gespräch anzunehmen. Neben ihrem nackten Rücken lugten appetitliche Halbmonde ihrer Brüste hervor. Plötzlich kam sie auf mich zu und murmelte: „Sagen Sie ihm, dass ich mich darum kümmern werde.“ Irgendwie berührten mich ihre Worte oder war es mehr die Art, wie sie mich dabei ansah?
Sie beendete das Gespräch: „Muss weg, eine Kladde mit Passwörtern ist nicht, wo sie sein sollte. Schau bitte auf Kumpel und wenn Du müde bist, weißt Du wo mein Bett steht.“
Ich nickte. Der Gedanke, in ihrem Bett zu schlafen, freute mich und meinen kleinen Freund, der sich dazu verstieg, sich zwischen ihren Brüsten lang machen zu wollen. Ich musste ihn zur Ordnung rufen. Nichts gibt’s! Das ist Familie. Als er auf seiner Vorstellung beharrte, beschloss ich, ihn zu ignorieren.
Tante Terry
19 29-45 Minuten 0 Kommentare
Tante Terry
Liebe kann nicht ideal sein.
Das widerspräche ihrem Wesen.
Lucida Bonnet
Zugriffe gesamt: 2152
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.