Immerhin waren es am Ende zwanzig Frauen – ohne die Kopulatricen – die sie durch zärtliche Berührungen scharf gemacht hatten.
Die Frauen hatten inzwischen an festlich eingedeckten Tischen Platz genommen, sie hatten alle nach der handgreiflichen Begrüßung der Spermaten, mit der sie sich Appetit geholt hatten, Lose gezogen, die die ersten Tanzrunden komplikationslos absichern sollten. Die Spermaten nahmen mit erregten Gliedern auf der Tanzfläche Aufstellung.
Die leitende Kopulatrice wandte sich an die erwartungsvoll gestimmten Frauen. »Ich freue mich, Sie im Namen der königlichen Regierung heute zu einem festlichen Tanz- und Kopulationsabend begrüßen zu dürfen. Zu Ihrem uneingeschränkten Vergnügen stehen Ihnen heute Abend und Nacht diese zehn jungen Männer aus der königlichen Truppe Dienender Spermaten Frauensteins ‘Die Eichelbuben’ zur Verfügung.«
Ein Raunen ging durch den Saal, denn diesen schönen Namen, dem die Spermaten alle Ehre machten, kannten die Frauen noch nicht. Er war ihnen von unserem Ministerium erst vor kurzem gegeben worden und hatte sich trotz Pressemeldung wohl noch nicht so weit herumgesprochen.
»Sie haben alle ein Los mit einer Nummer gezogen. Merken Sie sich diese Nummer gut, sie wird zum Aufruf für die ersten drei Tänze benutzt und sichert Ihre Anonymität, weil wir hier in der Öffentlichkeit nicht Ihren Namen benutzen wollen. Nach diesen drei Tänzen mit zugelosten Partnern dürfen Sie selbst Ihre Tänzer wählen. Jederzeit, wenn Sie Gefallen an Ihrem Tänzer haben und mehr von ihm wollen, dürfen Sie mit ihm in eine der Kabinen gehen, allerdings nicht schon bei den ersten drei Tänzen mit den ausgelosten Paarungen. Denken sie aber bitte daran, dass Sie den Spermaten nicht allein den ganzen Abend beanspruchen dürfen.
Sie haben drei Bänder bekommen, die Sie bitte an Ihrem linken Arm tragen wollen. Kommt es bei einem Ihrer Tanz- oder Kopulationspartner zum Erguss, so geben Sie ihm bitte eines Ihrer Bänder.
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