Tausend Mal berührt

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Tausend Mal berührt

Tausend Mal berührt

Alnonymus

Schweigend, mit klopfendem Herzen, eilen wir mit schnellen Schritten zu ihrem Hotel. Ob der Sekt in der Minibar tatsächlich aufgefüllt wurde, interessiert uns erst einmal überhaupt nicht. Wie ausgehungert fallen wir übereinander her, kaum dass sich die Zimmertür hinter uns geschlossen hat. Der Schreibtisch ist zwar etwas niedrig, sodass ich etwas weiter in die Knie gehen muss, um meine Speerspitze an ihre Labien anzusetzen, aber es geht besser als gedacht. Was für eine geile Nummer: Claudia hat ihre Bluse halb geöffnet, und den BH hochgeschoben, so dass sie mir ihre süßen Titten präsentieren kann. Ihr Höschen liegt irgendwo achtlos auf dem Boden, während die Stofffülle ihres hochgeschobenen Rockes verbirgt, wie eng wir an unserer Körpermitte verbunden sind. Ich selber bin noch komplett angezogen, nur Hose und Unterhose hängen irgendwo auf meinen Knien. Trotzdem wird es kein Quicke, viel zu sehr genießen wir die innige Vereinigung, die immer weiter steigende Lust. Doch irgendwann ist der Punkt ohne Umkehr erreicht, überrollt uns ein herrlicher Orgasmus.

Erst nach einer ganzen Weile, nachdem wir wieder im hier und jetzt angekommen sind, lösen wir uns voneinander, aber nur um uns endlich gegenseitig auszuziehen. Der Sekt wurde tatsächlich aufgefüllt, und wir genießen ihn nackt, auf dem bequemen Bett gekuschelt. Natürlich können wir unsere Finger und Lippen nicht voneinander lassen, genießen die pure Erregung, die wir uns gegenseitig schenken. Ausgiebig vögel ich meine Freundin in der von uns so geliebten Missionarsstellung, nehme sie schließlich richtig rann, zögere das Unvermeidliche immer wieder hinaus, bis uns der Orgasmus wieder wie ein Rausch erfasst. Lange bleiben wir noch eng aneinandergeschmiegt liegen, und es ist gut, dass stündlich ein Zug nach Hause fährt. Doch irgendwann lässt sich der Abschied nicht mehr hinauszögern. „Ich freue mich schon auf deinen Besuch, wenn du im Herbst bei deinen Eltern bist.“ flüstert mir Claudia noch vielsagend zu, bevor ich mich endgültig verabschiede. Tja, obwohl wir mehr als fünfhundert Kilometer voneinander entfernt wohnen, ist aus unserer Freundschaft an diesem Wochenende wohl eine Freundschaft mit Benefit geworden, wie man so schön sagt. Den Rest wird die Zukunft zeigen.

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